Dove2
Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.
Jer 33,3

Tsunami und mehr
Traum vom 1. auf den 2. August 2005

In der Nacht von ersten auf den zweiten August, nach dem Tag des Gebetes für die Schweiz, hatte ich mehrere Träume.

Der erste Traum war sehr stark, sehr real: Ich sah, dass etwas Schreckliches über die Erde kam. Es war wie wenn die Erde aus der Achse gekommen wäre. Viele Christen dachten: „uns kann nichts passieren, wir sind unter dem Schutz Gottes“, sie wurden aber alle mitgerissen. Ich wollte zuerst auch so denken, aber mein Mann drängte mich, wir sollten rennen; wir rannten irgendwohin. Plötzlich kam Jesus, er kam in der Gestalt einer Person die kein Star war. Im natürlichen hätte man die Person verachtet, aber ich wusste der Herr ist vor uns als der General und er gab denen die zu ihm rannten ganz konkrete Instruktionen. Es war wie in einem Militärlager. Ich sah wie mein Mann, ich und Jesus zusammen sassen und der Herr uns Instruktionen gab. Instruktionen, wo, wie und was ...... es war gewaltig.

Am Ende vom Traum, hatte ich gesungen: „wachet, betet, heilt und befreit, seid brennend im Geist, denn der Bräutigam kommt! Als ich aufwachte, war der Eindruck in mir so stark, dass die geistliche Welt in enormer Bewegung ist. Es ist ein Militärlager vor der Schlacht! Ich kann diesen Eindruck nicht mit Worten weitergeben. Nach dem letzten Traum hat es in mir gesungen: Let the fire burn in me, lass das Feuer brennen in mir...

Liebe Geschwister, warum sind im Traum so viele Christen vom Tsunami mitgerissen worden, warum werden viele abfallen? Erstens hat jeder von uns die eigene Verantwortung den Herrn zu suchen, sein Wort zu lesen und zu tun, seinen Gott zu kennen. Zweitens es ist die Verantwortung von den Leitern das Evangelium so klar zu predigen, dass das Volk erschüttert wird über seinen Zustand und umkehrt. In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist ein leichtes Evangelium gepredigt worden: Liebe, Liebe, Liebe... das Schwert wird uns nicht treffen !

Priester und Propheten haben das Volk in die Irre geführt, jetzt wo Bomben explodieren, Tsunamis kommen, Katastrophen geschehen, sagt man etwas über Erschütterungen. Als wir schon vor 10 Jahren gewarnt hatten, waren wir falsche Propheten; gesetzlich und negativ und sind es heute noch ! Darum sagt der Herr: siehe, ich will an die Propheten, ich will an die Priester, die mein Volk nicht gewarnt haben.

Am Gebetstag vom 1. August hatte ich den Eindruck, dass das Volk nicht wirklich auf das Warnen Gottes reagierte. Wie könnte es auch? Wenn Du jemanden über viele Jahre lang mit Zucker fütterst und plötzlich mit dem Hammer kommst, kann es das ja gar nicht ertragen ! Am Schluss der Veranstaltung wurde das Volk ja auch wieder beruhigt.

Darum sagt der Herr: „Wehe den Hirten: Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück, das Verlorene sucht ihr nicht und über das Starke herrscht ihr mit Gewalt und Härte!

Nur ehrliche, radikale Umkehr kann uns noch helfen. Möge unser Herz dazu JA sagen, bevor es zu spät ist.

Catherine Hafner, eine Magd Jesu