Dove2
Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.
Jer 33,3

Das Erbarmen Gottes
Traum von 20.08.2004

Mein Mann kam im Traum und sagte mir, dass ein Engel heute zu uns gekommen ist! Ich konnte es nicht glauben und dann sah ich mich im Schlaf, ich schlafe meistens auf dem Bauch! Plötzlich kam die Kraft Gottes auf mich und ein Lichtstrahl, ich spürte es auf meinem Rücken, ich drehte mich um, zu sehen ob es dieser Engel war und dann sah ich vor meinem Bett einen jungen Mann! Als ich ihn sah kamen mir zwei Gedanken: 1. dieser Mann ist einer von den Boten der Kraft für die Endzeit und ich werde mit ihm und anderen zusammenschaffen und 2. dieser Mann hatte keine goldene Flügel und seidene Kleider, das Gegenteil, er sah aus eher wie ein Obdachloser, sehr dünn, hatte mehrere Tage nichts gegessen, seine Kleider waren schmutzig, abgenutzt! Ich rief meinen Mann und sagte ihm: siehst Du nicht seine Kleider, wir müssen Ihm neue Kleider geben und ich stand auf, um Kleider zu holen und etwas zum Essen! Später sah ich mich in grossen Supermärkten, sie waren voll mit Essen, alles was das Herz begehren kann, die Menschen kauften, assen, sie stopften sich voll. Aber für solche Menschen, wie diesen jungen Mann haben sie kein Geld, kein Interesse, keine Liebe! Und das gilt für Gläubige und Ungläubige! Es wurde mir klar, Barmherzigkeit ist die 3. Säule des christlichem Lebens nach 1.Gebet und 2. Zeugnis! Gebet ohne das Erbarmen Gottes für die Armen und Elenden ist wirkungslos, hart, kalt! Viele von den Boten der Kraft, künftige Elias’ sind noch gar nicht bekehrt. Der Herr will, dass wir Ihnen helfen herauszukommen, sie geistlich unterstützen aber auch ganz praktisch! Du kannst einem Hungrigen nicht von Jesus reden ohne auch Essen zu geben! Die Boten der Kraft werden nicht mit grossen Namen kommen, eher umgekehrt und ich wünsche mir und uns, dass wir sie nicht verpassen! Das Wort sagt: die ersten werden die Letzten und die Letzten die Ersten! Warum? Weil die Ersten nicht bereit sind den Preis zu zahlen! Wenn ich in die Grossstädte Europas gehe, sehe ich soviel Not, mein Herz schreit zum Herrn!

Als ich im Juli in einer Grossstadt im Süden Europas war für 7 Tage Gebetsmärsche, sah ich vor den Türen einer Pfingstgemeinde Hunderte und Tausende von Armen, Elenden und Flüchtigen, der Staat hilft ihnen nicht wie bei uns, die Gemeinde geht jeden Tag an ihnen vorbei, gleichgültig! Und es sind hauptsächlich Moslems, was für eine Möglichkeit ihnen das Evangelium zu bringen mit materielle Hilfe! Aber es fehlt die Bereitschaft den Preis zu zahlen! Jeden Abend nach dem Gottesdienst bin ich weinend nach Hause gegangen! Am letzten Abend sprach ich einen jungen Mann an: Er sagte mir jemand hat ihn zusammengeschlagen, er war hungrig, ein Haufen Elend, ein türkischer Kurde. Ich nahm ihn zum Gottesdienst, brachte ihn nach vorne als das Gebet für Kranke war, er wäre von Schmerzen ohnmächtig geworden, nach dem Gebet fragte er mich für ein bisschen Geld! Ich habe ihn in eine Imbiss Bude gebracht, das Essen bezahlt, noch etwas dazu gegeben, etwas noch zum Lesen über Jesus, er war sehr dankbar und ich musste gehen! Niemand von der Gemeinde fragte, ob er helfen kann, das Gegenteil, ich musste Vorwürfe hören! Könnte sein, dass dieser Mann eines Tages zu diesen Boten der Kraft gehört, ich kann es mir gut vorstellen! Aber wir verachten oft solche Menschen, sobald es uns ein paar Franken kosten könnte, ziehen wir uns zurück! Als der Herr mir anfangs 1998 klar machte, dass wir nach Winterthur zügeln müssen, konnte ich es nicht verstehen! Aber seit dieser Zeit sehe ich mit den Augen des Geistes und des Glaubens, grosse Schlafräume, Essräume, Arbeitsräume für Hunderte und Tausende von Armen, Elenden Menschen! Im Moment bin ich froh, wenn ich meine Rechnungen und Missionseinsätze zahlen kann, aber der Tag wird kommen, wo grosse finanzielle Mittel freigesetzt werden, weil die Christen endlich freigesetzt werden von ihrem egoistischem, selbstsüchtigen Lebensart! Möge der Herr uns vergeben und sich erbarmen über uns! Ich möchte zu den Ersten und nicht zu den Letzten gehören! Ich möchte ein Werkzeug des Erbarmens Gottes sein! Als ich heute Morgen aufwachte, hat es in mir gesungen: Herr, lass mich ein Werkzeug deines Friedens sein( Gebet von Franz von Assisi).

Der Tag kommt, wo die Gemeinde die soziale Verantwortung im Staat wieder übernehmen darf und muss, während die Boten der Kraft, die Elias, Jonas, Johannes usw. das Wort predigen werden in Kraft, damit die Blinden sehen, die Lahmen gehen... Willst Du wirklich die Kraft Gottes, dann verleugne dich selbst, bitte um diese Liebe, dieses Erbarmen Gottes für die Hungrigen und Elenden dieser Welt! Wo dieses Erbarmen mit Gebet und Zeugnis zusammenkommt, wird es eine Explosion geben! Herr sei uns gnädig in unserer Härte, Kälte und Unbarmherzigkeit! Amen.

Catherine Hafner, eine Magd Jesu