Bateleur Eagle1
Micha sprach: So wahr der HERR lebt: Ich will reden, was der HERR mir sagen wird.
1.Kön 22,14

Das Haus des Widerspruchs  1.12.12

Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, dass du stumm wirst und sie nicht mehr zurechtweisen kannst; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs. Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dass du zu ihnen sagen sollst: So spricht Gott der HERR! Wer es hört, der höre es; wer es lässt, der lasse es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs. Hesekiel 3,26-27

Liebe Geschwister, dieser Brief ist speziell an die Schweizer Christen gerichtet. Die Geschwister in Deutschland und Österreich können ihn lesen, etwas lernen aber ich rede jetzt hauptsächlich mit den Schweizer Christen. Vor über sieben Jahren, im 2005 habe ich mit diesen Briefen angefangen. Warum? Nachdem ich das Leviten Camp 2005 und den Nationalen Gebetstag im selben besucht habe, war es mir klar, dass das Volk Gottes  betrogen und belogen ist und ihnen kaum jemand die Wahrheit sagen wird. In dieser Nacht hatte ich den Traum, der mit dem Titel „Warnung- 1. August 2005“  in meiner Webseite zu lesen ist. Was habe ich gesehen?

Ihr könnt den Traum in der Webseite lesen, aber kurz gesagt: ich habe gesehen, dass etwas die Erde treffen wird. Die Erde bewegte sich wie ein Betrunkener, die Christen fühlten sich sicher, wurden aber vom Tsunami mitgerissen, in den Tod und in den ewigen Tod. Ich wollte gleich denken wie alle anderen, aber mein Mann sagte mir, wir sollten wegrennen und so rannten wir irgendwohin und dann kam Jesus. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Jesus, mein Mann und ich am Boden sassen und der HERR uns Instruktionen gab, was wir tun sollten. Den Rest könnt ihr selber lesen. Wie hat Gott die Israeliten in Ägypten bewahrt als er die Ägypter mit Plagen schlug? Er erweckte einen Propheten, Moses, der die Israeliten führte. Der Herr bereitet in jeder Nation seine Moses die sein Volk führen sollen. Aber im Gegensatz zu den Israeliten werden viele Christen die Moses Gottes nicht akzeptieren. Viele stolze, arrogante Christen in der Schweiz werden die Leiter Gottes nicht akzeptieren und sie werden sterben, nicht nur im natürlichen sondern auch im geistlichen. Warum? Weil sie meinen als Schweizer haben sie es verdient, dass die Propheten Gottes in seidenen Kleider kommen, mit grossen Namen… etwas anderes ist der Schweiz nicht würdig.

Warum habe ich sieben Jahren lang diese Briefe geschrieben? Um euch zu warnen und zu lehren ein siegreiches Leben zu führen und das ohne Seelsorger, Coaches, Mentoren, Psychologen, etc. Das um euch auf die Zeit die kommt vorzubereiten, aber ihr wolltet nicht. Ihr habt euch daran gewöhnt betrogen und belogen zu sein. Ihr habt euch daran gewohnt dahin und dorthin zu rennen und hunderte,  ja tausende Franken für falsche Propheten zu verpulvern während ihr von mir alles gratis/Franko Haus bekamt. Was umsonst ist wird verachtet, aber wo man viel zahlen muss, da rennt man. Eure falschen Propheten und Lehrer haben gute Arbeit geleistet. Schweizer Christen, ihr habt die Zeit eurer Heimsuchung nicht erkannt und dafür werdet ihr schwer zahlen.

In den letzten über zwanzig Jahren haben unzählige gerufen: Erweckung, Erweckung, Erweckung! Die Frauengebetskette, das Gebet für die Schweiz, Campus für Christus, die Schleife, Erich Reber und viele andere haben von Erweckung geredet und reden wieder von Erweckung, aber sie haben euch nicht die ganze Wahrheit gesagt. Habt ihr euch von euren bösen Wegen abgewandt? Nein, ihr lebt so wie immer: für euch selbst. Ihr sucht Unterhaltung, es geht immer um euch, nebst Konkubinaten, Ehebruch, Irrlehren, etc. Aber weiss du was? Ihr wollt es gar nicht anderes.

Ich habe kürzlich mit einer Schwester gesprochen. Sie erzählte mir, dass sie gerade von Mallorca zurückgekommen sei. Sie war dort mit Pierrot Fey, einem Propheten aus Deutschland. Man geht in 5-Sterne Hotels, macht Badeferien, isst gut, lebt gut und dann gibt es auch schöne Gottesdienste mit schönen prophetischen Worten. Und was lässt man diese Leute glauben? Dass sie die Armee Gottes sind. Muss ich lachen oder darüber weinen? Es ist im Internet die Geschichte von einer Schwester zu lesen. Sie heisst Rosmarie. Aber nach dem Gottesdienst mit Pierrot Fey in Mallorca oder Tunesien hatte sie den Eindruck, sie heisst nicht mehr Rosmarie sondern Goldmarie und plötzlich hatte sie Goldstaub in ihren Händen. Liebe Rosmarie, wie viel „Gold“ hast du schon dem Pierrot Fey gegeben, was hat dir der  ganze Spass schon gekostet? Das Volk Gottes will Goldstaub, goldene Federn, Edelsteine, Engel sehen, in den Himmel gehen! Ich sehe das nicht im Wort Gottes, aber wer nimmt schon die Bibel ernst. Vor ein paar Tagen sagte mir eine Schwester, die in irgendein Haus in Seelisberg zum Bibelstudium geht: wir müssen zurück zu unseren Wurzeln! Als ich ihr sagte, dass meine Wurzel Jesus ist, sagte sie noch: weisst du, die Bibel stimmt nicht… man muss sie auf Hebräisch lesen. Der grösste Teil vom Volk Gottes lebt schon in der Verführung, aber die Leiter der Schweiz würden dir sagen, es ist alles in Ordnung.

Die Schwester, die mit Pierrot Fey auf Mallorca war besucht auch die Heilungsschule von Walter Bernhard in Thun. All die Seminare kosten hunderte von Franken, das ohne Hotel wohlgemerkt. Aber wen kümmert’s? In wie vielen Konferenzen und Seminaren wart ihr schon? Habt ihr nie genug? Immer mehr Christen sind psychisch krank, schwach, haben keine Heilsgewissheit, leben in Angst und sicher auch in Angst vor dem Gericht Gottes. Ich war vor etwa zwei Monaten mit einer Schwester für Evangelisation in Neuenburg. Wir wollten eine Nacht irgendwo übernachten um am nächsten Tag weiter die Arbeit zu tun. So habe ich verschiedene Geschwister angerufen ob wir bei ihnen übernachten könnten. Es hiess immer: kein Platz, kein Platz! Das ist das was ich vom Volk Gottes seit über zwei Jahrzehnten erlebe: kein Platz! Stellt euch doch vor: Joyce Meyer würde an eure Tür klopfen. Sie hat es nicht nötig, sie kann 10‘000.- Sfr. für eine Nacht in einem Hotelzimmer zahlen. Was würdet ihr machen? Ein Fest! Wenn die Catherine an eure Tür klopft heisst es: kein Platz! Ein Pastor von Biel schrieb mir sogar: warum kommen Sie nach Biel, gibt es keine Leute in der Ostschweiz? Derselbe Pastor sammelt sicher Spenden für die Missionare in Afrika. Unzählige Pastoren in Afrika haben 2-3 Sportwagen, nebst Villas, Köchin, Putzfrau, Gärtner, etc. Unsere Hilfswerke werden schon für die Armen in Afrika sorgen. Wisst ihr, dass eine Gemeinde in San Paolo, Brasilien, den Tempel von Salomo nachbaut? 24 Säulen, jede Säule kostet 270‘000.- Dollar, kein Problem. Für die Armen Brasiliens kümmern sich die Christen Europas.

Vor ein paar Jahren hat Charles Ndifon in Biel Seminare gegeben. Unzählige Christen sind gerannt, sie haben nicht nur ca. tausend  Franken plus zusätzliche Opfer dafür bezahlt, sondern Ndifon verlangte, dass die Leute aufstehen wenn er den Raum betritt, mit der Begründung, dass wenn er hereinkomme  Jesus den Raum betrete! Ich hoffe Ndifon steht auch auf, wenn seine gläubige Köchin, Gärtner oder Putzfrau sein Haus betreten. Übrigens, ausser Spenden nichts gewesen.

Vor ca. zweitausend Jahren hat Maria und Josef einen Platz zum Schlafen gesucht, es hiess: kein Platz! Hätten die Leute in Bethlehem gewusst, dass Maria und Josef später das bekannteste Ehepaar der Welt sein wird, hätten sie ihnen die Tür weit geöffnet und ihnen das Beste gegeben, doch sie waren blind. Wenn grosse Leute  in ihren eigenen Namen kommen, öffnen wir die Türen weit. Wenn kleine Leute kommen welche treu die Arbeit tun,  bleiben unsere Türe und Herzen zu! Volk Gottes, du bist unterwegs zur Hölle.

Wie viele Jahre hat man uns gesagt, dass Bono, der Sänger von U2 ein Christ ist? Was hat Bono gemacht? Er hat die Leute in seinen Konzerten, wo sicher auch viele Gläubige waren, rufen lassen: Jesus, Jude, Mohammed, all is true! (alle sind die Wahrheit)  Das heisst: Koexistenz oder Allversöhnung. Aber die Werke Livenet.ch, Jesus.ch, wie ich mich erinnere auch Campus für Christus haben uns Bono immer als Christen gebracht. In einem Heftli von Jesus.ch hat sogar eine Mitarbeiterin Rihanna als eine Frau des Glaubens dargestellt, nur weil Rihanna ein Tattoo nebst anderen hat, welches sagt: Jesus befreit! Habt ihr mal Rihanna gesehen? Sie tritt in Bikini auf in ihren Konzerten und ist so pervers und so okkult… Und die christliche Zeitschrift bringt sie als Frau des Glaubens? Das zeigt, wie tief wir gefallen sind. Wir lieben die Welt, so machen wir sie christlich, dass wir ihre Filme, Musik, etc. geniessen können. Weil das mein letzter Brief ist für eine unbestimmte Zeit möchte ich nochmals ein paar Sachen klar stellen. Dass Campus für Christus durch Explo’s, Christustage, Fahnenträger, Alphakurse, etc. enormen Einfluss über die Gemeinde Jesu gewonnen hat kann darüber nicht hinwegtäuschen, dass Campus ein Ökumenisches Werk ist, das auch Katholische Mitarbeiter hat und dass die Leiter Atemgebete machen. Übrigens, der Alphakurs ist ökumenisch. Ich habe genug über das alles gesagt, ich werde nicht mehr sagen. Wer Ohren hat, der höre!

Die Schleife: Obwohl die Schleife die christlichen Bauern der Schweiz für sich gepachtet hat, kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass die Schleife ein Ökumenisches Werk ist. Ich habe darüber genug gesagt. Im neuen Jahresprogramm unter den unzähligen Seminaren mit den unzähligen Schlagwörtern finden wir nebst prophetischen Tanzen, Augenschule, etc. auch Bill Johnson und Beni Johnson. Bill Johnson ist das Neue Sternchen im Leib Christi, jeder muss ihn haben. Aber Bill Johnson hat den gleichen Geist wie Todd Bentley von Lakeland. Was ist der Unterschied zwischen ihnen? Todd Bentley kommt so plump, mit Drachen auf seine T-Shirts, Tattoos, etc. daher und Bill Johnson so elegant, so seriös… er ist viel gefährlicher. Seine Frau lässt die Leute „wakey, wakey“ rufen, damit die Engel wach werden. Ich wusste nicht, dass Engel schlafen. Dann gibt es auch „Soaking“ Seminar mit Jeremy und Connie Sinnott, Pastoren von der Toronto Gemeinde und Kontemplative. Sie machen auch Musik für Kontemplation, etc. Und zum Schluss, weil die Schleife weiss wie krank die Gemeinde ist bringt sie uns noch eine Gehirnforscherin Dr. Caroline Leaf; das Seminar kostet ca. 300.- Sfr. Wohlverstanden ohne Essen und Unterkunft, kein Problem für euch. Ist alles was diese Leute sagen falsch? Nein, das ist eben das Problem, darum merken es die Leute nicht mehr. Es ist eine Mischung aus Reinem und Unreinem, Heiligem und Unheiligem. Falsche Geister und speziell der Kundalini Geist der dazu führt, dass der Mensch unkontrollierte Bewegungen macht und meint, es ist der Geist Gottes!

Zwanzig Jahren lang habe ich jetzt die Gemeinde Jesu gewarnt, sieben Jahren davon durch diese Briefe. Einige haben die Briefe nicht einmal gelesen, andere haben sie gelesen, sie gut gefunden aber nichts daraus gemacht und ein paar wenige haben wirklich reagiert. Ich wollte euch die Offenbarung auslegen aber am 23. ds.M. ist mir sehr  klar geworden: ich bringe euch das Frühstück ins Bett, ihr müsst euch nicht kümmern, die Catherine wird uns schon alles liefern was wir wissen müssen. Als ich eine Schwester hie und da fragte ob sie meine Briefe gelesen habe sagte sie: keine Zeit! Dabei ist sie pensioniert. Jetzt kümmert sich die Psychiatrie um sie. Immer mehr Christen haben keinen Frieden mehr, keine Heilsgewissheit, Angst! Sie haben allen Grund Angst zu haben. Ich kann doch nicht über das Omega reden, wenn viele nicht mal das ABC des Glaubens kennen und noch weniger ihn leben! Vor ein paar Tagen fragte mich eine Schwester, die während langen Jahren in einer grosse Gemeinde mit prophetischen Worten und als Seelsorgerin gedient  hatte: was ist Glaube? Das Volk hat nie wirklich gelernt im Glauben zu leben. Und so lange der Rubel rollt ist es kein Problem, aber wenn die Stürme kommen, wird der „Tsunami“ sie mitreissen. Sie wollten nicht hören.

Am 23.11.12 habe ich vom Herrn den Eindruck bekommen aufzuhören für eine Zeit mit den Briefen für die Massen von Christen. Ihr habt genug gehört und gelesen. Ihr habt die Briefe von den letzten sieben Jahren, darin findet ihr alles was ihr braucht um ein siegreiches Leben zu führen. Die einzige Botschaft für die Gemeinde heute ist: Tue Busse oder du gehst zugrunde. Die Webseite wird bleiben, ich werde mich konzentrieren auf meinen Gebets- und Missionsdienst im In- und Ausland. Ich werde nur noch Reiseberichte für die Leute schreiben, die meine Arbeit unterstützen.

Einige Leute werden sagen: Catherine, du kannst das nicht machen. Meine Antwort ist: ich kenne euch nicht! Habt ihr mich jemals gefragt ob ich etwas brauche? Habt ihr jemals gefragt, ob ihr mir helfen könnt, dass der Herr das tun kann, was Er für mich und die Schweiz bestimmt hat? Nein. So, wenn ihr Probleme habt, wendet euch künftig bitte an eure unzähligen Institutionen, Organisationen, Vereine, Stiftungen, Akademien für Psychologie, Psychiatern, Clowns, Tänzer und Sänger, Komödianten, falsche Propheten, Klöster… Ihr habt für alles Spezialisten. Vergesst nicht das prophetische Tanzen, ihr werdet es brauchen, um über die „Tsunamis“ zu tanzen. Mit Freude und Erleichterung verabschiede ich mich, wasche meine Hände, schüttle den Staub weg von meinen Schuhen!

Folge du mir, und lass die Toten ihre Toten begraben!

Auf Wiedersehen!

Catherine Hafner, eine Magd Jesu Christi