Bateleur Eagle1
Micha sprach: So wahr der HERR lebt: Ich will reden, was der HERR mir sagen wird.
1.Kön 22,14

Chrislam  05.12.2011

Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.  1. Joh. 4,1-3

 

Liebe Geschwister, ich hoffe ihr geht mit offenen Augen und nicht mit rosaroter Brille durch die Welt. Die Welt redet offen von einer Finanzapokalypse und vom Dritten Weltkrieg. Während immer noch unzählige Christen sich weigern zu glauben, dass wir am Ende der Zeit leben, redet die Welt immer mehr davon. Sollte der Westen den Iran angreifen, würde Russland, China, Nordkorea, der Iran, u.a. Israel aber auch Amerika und den Westen angreifen und schon wären wir im 3. Weltkrieg. Am 27.11.11 hatte ich einen Traum: Ich sah einen riesigen Tsunami auf das Land kommen. Er war so gross und so breit wie eine riesige Wasserwand zwischen Himmel und Erde. Ich schaute herum, ob ich irgendwohin rennen könnte und mich retten. Es gab keine Chance, der Tsunami hätte mich wie eine Fliege plattgedrückt. In dem Moment erhob ich meine Arme und rief: Vater, hier bin ich, nimm mich hin! Und der Geist Gottes hat mich genommen. Ich bin geflogen, geflogen, geflogen…. Irgendwann sah ich von weitem ein schönes Land und in dem Moment brachte mich der Herr wieder zurück. Ich war wieder im Bett und war enttäuscht, dass der Herr mich nicht gleich bei sich behalten hatte. Es gibt ein anderes Land, eine andere Stadt bereitet von Gott dem Herrn für die Überwinder. Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich noch etwas weitergeben, was ich schon Ende März oder April erlebt habe: Ich war im Bus nach Wil und plötzlich rief jemand, dass eine Frau am Sterben sei. Ich habe mich umgedreht und gesehen wie eine ältere Frau hinter mir am Sterben war, sie hat noch geröchelt. Ich bin aufgestanden, habe meine Hand auf ihren Kopf gelegt und im Namen Jesu dem Geist des Todes befohlen zu gehen… Sofort hörte das Zittern und Röcheln auf und die Frau hat mich mit offenen Augen verwundert angeschaut. Das genauso wie mein Vater, der vor vielen Jahren, als alle seine Körperfunktionen versagt hatten, genau das Gleiche erlebt hat. Im Namen Jesu musste der Geist des Todes gehen! Wäre ich nicht im Bus gewesen, wäre diese Frau wahrscheinlich gestorben. Wir haben Autorität, wir können Leben retten und es ist ein Jammer, dass wir es immer noch nicht tun!

Jetzt zu unserem Thema. Wie viele von euch haben schon über Chrislam gehört? Ich habe gestern den Leiter einer Gemeinde gefragt, er wusste nichts davon. Aber Chrislam verbreitet sich rasant in Amerika und irgendwann wird dieser versuchen in unsere Gemeinden hineinzukommen, darum schreibe ich diesen Brief. Was bedeutet Chrislam? Es bedeutet, wir machen uns eins mit dem Islam. Es heisst wir stellen Allah und Jahwe auf die gleiche Ebene, Jesus und Mohammed, den Koran und die Bibel ebenso. Stell dir mal vor: eines Sonntags gehst du zum Gottesdienst und was siehst du? Vorne sitzt der Pastor mit einem Imam. Auf die Sitze hat man die Bibel und den Koran gelegt, der Imam singt Suren aus dem Koran, der Pastor liest etwas aus der Bibel und alle sind begeistert. Kommt dir das Ganze unwirklich vor, unmöglich? Es tut mir leid dich zu enttäuschen, das Ganze geschieht schon lange in immer mehr Kirchen und Gemeinden in Amerika und wenn etwas in Amerika geschieht, wissen wir, es kommt auch zu uns. Versuche sind schon da. Wie ist es dazu gekommen?

Der Vatikan hat spätestens 1965 angefangen mit dem Islam den Dialog und die Gemeinschaft zu suchen. Wir wissen, dass der Papst seit Jahren oder Jahrzehnten sich nicht nur mit Moslems und Juden sondern auch mit Buddhisten, Hinduisten, Schamanen, Zauberdoktoren von Afrika, u.s.f. trifft um gemeinsam zu beten, denn gemäss den Schriften des Vatikans haben alle den gleichen Gott. Nach dem 11. September 2001 ist den Christen Amerikas bewusst geworden, dass Millionen von Moslems in ihrem Land leben und statt diesen Moslems das Evangelium zu bringen, hat man um des Friedens willen eine Lösung gesucht. Immer mehr Kirchen und Gemeinden haben ihre Türen für Islamische Geistliche aber auch für Rabbiner geöffnet. Man hat aus der Bibel, Torah und dem Koran gelesen; die Kinder in der Sonntagsschule erfahren über Jesus im Quran, aber auch über Mohammed. Eine jüdische Frau verteilt vielleicht das Brot und den Wein, etc.; so ein ziemliches durcheinander.

Gehen wir zurück zum Papst. 2006 hat der Papst in einer seiner Reden vor Studenten in Deutschland die aggressive Missionierung durch den Islams erwähnt. Ein paar Tage oder Wochen später bekam er einen Brief von 38 islamischen Gelehrten, die ihm erklärt haben, dass der Islam nie gewalttätig war und dass der Islam eine Religion des Friedens ist! Ein paar Monaten später haben 138 islamische Gelehrte aus fast jedem Islamischen Land einen Brief an alle Christen geschrieben. Diesen Brief könnt ihr unter www.acommonword.com lesen. „Ein Wort zwischen uns und euch“ heisst es, ich konnte es nicht auf Deutsch finden. In diesem Wort erklären die Leiter des Islams wieder, dass der Gott des Islams die Liebe ist, dass er befiehlt seinen Nachbarn zu lieben, etc. Sie bringen laufend Bibel- und Koranverse; sie kennen wahrscheinlich die Bibel besser als viele christliche Leiter und suchen den Dialog. Das war im Jahr 2007. Die Islamischen Gelehrten sagen: wir und ihr machen ungefähr 55% der Weltbevölkerung aus, also machen wir uns eins damit Friede herrscht.

Was haben die Christlichen Leiter gemacht? Sie haben auch einen Brief geschrieben. Professoren der Theologie aus der Yale Universität haben einen Brief zusammengestellt. Ihr findet ihn unter: www.yale.edu/faith/acw/acw.htm leider habe ich auch diesen nicht auf Deutsch gefunden. Die Christen entschuldigen sich zuerst für die Kreuzzüge und dass sie nicht immer so nett waren zu den Moslems und bitten den „All-Merciful One“ und die Moslems um Vergebung. „All-Merciful One“ ist ein Name oder Titel für Allah. Also sie haben nicht unseren Gott sonder Allah um Vergebung gebeten. Sie bringen Jesus und Mohammed auf die gleiche Ebene und bringen Koranverse und Bibelverse, die uns zur Liebe ermuntern. Sie rühmen sogar Mohammed, wie er in der Liebe gewandelt ist, als er nicht als Prophet akzeptiert und fast gesteinigt wurde. Unglaublich! Wissen diese naiven Leiter nicht, dass nachdem Mohammed als Prophet abgelehnt wurde dieser eine Armee gegründet hatte und all seine Feinde, Juden und Christen, eliminierte? Wenn Allah und unser Gott der Gleiche ist, warum verfolgen sie uns denn?

Wie ging es weiter? Über 300 christliche Persönlichkeiten, Pastoren, Bibellehrer, etc. haben den Brief unterschrieben. Darunter Yonggi Cho, Robert Schuller, Rick Warren, Bill Hybels, Jim Wallis, die Leiterin von Jugend mit einer Mission, der Ex-Leiter von OM, der Leiter der Evangelischen Allianz, einige Emerger, unzählige Leiter von Bibelschulen und Gemeinden: Lutheraner, Baptisten, Evangelikale, Mennoniten, Episcopale, Brüdergemeinden, Presbyterianer, viele Professoren von Fuller Theological Seminary von Peter Wagner, etc. etc. Ihr könnt die Namen unter dem Schreiben lesen. Die Gemeinde ist unterwegs zu der Einheitsreligion. Wir haben immer gedacht, wenn der Antichrist kommt, wird er alle zwingen das Gleiche zu glauben, aber könnte es auch anders sein? Z. B. Rick Warren redet schon lange zu Tausenden von Moslems und was sagt er ihnen? Ich bin nicht hier um euch zu bekehren. Ihr seid Moslems, wir Christen, wir wollen uns eins machen um die Welt zu retten! Habt ihr es gehört? In www.saddlebackcivilforum.com/peaceinaglobalizedsociety : Rick Warren interviewt Tony Blair und was sagt Rick Warren irgendwann im Gespräch zu den ca. 6000 jungen Christen? Leute, habt ihr es verstanden? Bist du ein Christ, bleibst du ein Christ, du veränderst nicht deine Religion aber wir machen uns eins mit anderen Religionen um Frieden zu bringen…. Wohin gehen wir?

Übrigens, es gibt eine Organisation namens „Faith Shared“, welche unterstützt wird von „Interfaith Alliance“ und „Human Rights First“. Diese Organisation ermuntert Gemeinden Gottesdienste mit Moslems und Juden zu feiern. Wisst ihr wer speziell dazu gehört? Juden, Amerikanische Rabbiner www.interfaithalliance.org/about/board . Ist es nicht interessant, dass Rabbiner uns eins machen wollen mit den Moslems? Jedes Jahr treffen sich Rabbiner mit Moslems in Sevilla, Spanien oder auch anderswo. Wenn Rick Warren zu den Konferenzen der Moslems geht, wird er oft von einem Rabbiner begleitet. Ist es nicht komisch? Eigentlich nicht! Rabbiner hassen den Namen Jesu und geben diesen Hass an ihren Schüler weiter. Es scheint, dass unzählige Menschen und Mächte die Gemeinde Jesu zerstören wollen. Und was machen wir? wir feiern unsere Partys. Vor 3-4 Jahren habe ich es in Winterthur erlebt. Da hat doch eine grosse Gemeinde das höchste Islamische Fest mit den Moslems gefeiert. Der Pastor hat gepredigt und dann der Imam. Die Moslems haben sogar einen Raum bekommen in der Gemeinde, was sie dort machen ist klar. Auch in Amerika stellen Gemeinden Moslems ihre Gebäude zur Verfügung für ihre Gebete. Sagt mal: sind wir noch zu retten? Wir sind naiv, ich weiss es, aber so naiv? Das ist Abfall. Auch in der Schweiz gibt es in Genf Gespräche zwischen Moslems und Christen. Der Weltkirchenrat (WCC) hat sich kürzlich in Genf mit allen möglichen Religionen zu Gesprächen getroffen. Zum WCC gehören auch die Evangelikalen und die Pfingstler.

Vor ein paar Jahren sagte mir eine Schwester, dass sie in einem Missionsbericht gelesen hat, dass viele Moslems zu Jesus kommen aber Moslems bleiben!!! Ich dachte ich höre nicht gut, aber sie sagte, es scheint, dass es funktioniert. Chrislam ist schon lange in einigen Missionswerken angekommen. Es gibt z.B. www.jesusinthequran.org . Das ist eine christliche Organisation die Seminare in Gemeinden gibt und auch Missionare für die islamische Welt sucht. Ein Bruder in Amerika besuchte so ein Seminar und war entsetzt. Was sagen sie? Wir müssen die Moslems nicht bekehren sondern sie auf Jesus im Koran aufmerksam machen. So werden sie an Jesus glauben aber bleiben weiterhin Moslems. Habt ihr es gehört? Ein Missionar in Jordanien betrat ein Geschäft. Der Angestellte hat ihn gefragt: glauben Sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Er sagte: Nein… was glauben sie denn? Er sagte, was er über Jesus glaubt, so wie es im Koran steht. So fragte der Moslem ihn überrascht: sind Sie ein Moslem? Er sagte: nein, ich bin ein Christ…. ich kann mir vorstellen, wie verwirrt der Moslem war. Es scheint, dass einige Missionswerke so arbeiten, aber es nicht bekannt machen, weil sie Angst haben ihre Spenden zu verlieren. Wenn ihr liest, dass viele Moslems zum Glauben an Jesus kommen, so lernt es, knallhart Fragen zu stellen, unterstützt nicht einfach blind. Das ist Abfall von enormem Ausmass.

Haben wir Angst den Moslems klar das Evangelium zu sagen? Ich war in vier islamischen Ländern und spreche auch in der Schweiz und auf der ganzen Welt mit vielen Moslems. Die Moslems wollen, dass wir ehrlich sind. Ich treffe Moslems die vorbereitet sind durch den Heiligen Geist und einfach zuhören mit grossem Interesse. Aber dann gibt es auch andere die enorm lang diskutieren wollen und immer wieder den Koran rühmen und Mohammed. Nachdem ich ihnen ein paar Dinge gesagt habe, versuche ich das Gespräch zu Ende zu führen. Wir müssen nichts produzieren, es muss vom Geist Gottes geschehen. Ich bringe den Koran nie ins Gespräch, denn in dem Moment, wo ich sage was im Koran steht, mache ich den Koran zu einem heiligen Buch und das ist er nicht. Der Jesus im Koran ist nicht der Jesus der Bibel, denn er hat gemäss dem Islamischen Glauben den Weg bereitet für Mohammed. Mein Jesus hat nicht den Weg bereitet für Mohammed sondern für den Heiligen Geist.

In Deutschland hat ein katholisches und reformiertes, religionspädagogisches Zentrum ein ökumenisches Gebetsbuch für die Grundschule herausgegeben. Dieses heisst: „Mitten unter uns“. Darin heisst es auch: „es gibt nur einen Gott: Allah, den Herrn der Welt und er gab uns die Schrift, die uns zusammenhält. Als Gottes Wort ist der Koran Richtschnur unseres Handelns. Allahu Akbar, Allahu Akbar, Wamu hammadura suluhu, allahu akbar.“ Weiter unten heisst es noch viel Schönes über Mohammed. Zu finden in www.zeltmacher-nachrichten.eu/content unter: „Ökumenisches Gebetsbuch“. Arme Kinder!

Liebe Geschwister, wie lange wollen wir noch schlafen? Nutzt die Zeit über Weihnachten den Herrn zu suchen. Vielleicht sind es die letzten ruhigen Weihnachten.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.   Phil. 4,7

Catherine Hafner, eine Magd Jesu Christi