Bateleur Eagle1
Micha sprach: So wahr der HERR lebt: Ich will reden, was der HERR mir sagen wird.
1.Kön 22,14

Unsicher?  05.04.10

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füsse der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!     Jes. 52,7

 

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.     Mark. 16,15-16

 

Liebe Geschwister, in meinem Brief „Zeuge sein“ habe ich schon versucht zu erklären wie man Menschen für Jesus erreichen kann. Warum sind so wenige Christen Zeugen Jesu? Es gibt sicher verschiedene Gründe wie z.B. Menschenfurcht, die Angst blossgestellt zu werden und Schmach zu tragen für Jesus. Man schämt sich des Evangeliums und so reden die meisten auch von „Gott“ aber nicht von Jesus. Gott ist ein allgemeiner Begriff, aber sobald der Name Jesus gebraucht wird trennen sich die Geister. Trotzdem lohnt es sich den Namen Jesu auszusprechen, denn in diesem Namen ist die Kraft; im Namen Jesu ist die Autorität.

Warum sind so wenige Christen Zeugen Jesu Christi? Ein Grund dafür ist gewiss auch Unsicherheit. Menschen haben viele Fragen und viele Christen haben keine Antworten darauf, also schweigt man.

Warum haben viele Christen keine Antworten? Viele lesen kaum die Bibel, so sind sie schwach. Sie beten kaum, also haben sie keine Autorität. Sie rennen von Treffen zu Treffen, ob das Konferenzen sind oder Anbetungsgottesdienste, Israel Gebetstreffen oder was immer. Aber sie würden sich kaum die Zeit nehmen etwas über andere Religionen zu lesen, etwas die Kirchengeschichte zu studieren, Weltgeschichte u.ä.. Warum? Weil alles was auf dieser Welt geschieht mit der Bibel und mit der Beziehung des Menschen zu seinem Schöpfer zu tun hat!

Wenn du Menschen erreichen willst, dann musst du deine Bibel kennen, ein Gebetsleben führen und so zur Autorität Jesu kommen. Viele können nicht ein paar Stunden oder ein paar Tagen alleine sein mit dem Herrn, sie müssen immer von Massen umgeben sein. Wenn du es nicht schaffst stundenlang allein mit Jesus und Gottes Wort zu sein, dann bist du noch nicht an dem Punkt, wo der Herr dich haben will. Wenn du immer Menschen um dich haben musst, dann hast du noch ein Problem.

Es gibt wenige Arbeiter im Weinberg Gottes und von diesen kenne ich noch weniger, die das Evangelium so erklären können, dass der anderer es versteht. Die Fragen welche die Menschen stellen, sind meistens die selben und wir wollen uns hier damit befassen:

 

Vor ein paar Jahren war ich im Niederdorf in Zürich unterwegs. Da hörte ich jemanden predigen und so bin ich in seine Nähe gegangen. Da kam ein junger Mann und wollte mit dieser Person reden. Der Bruder sagte ganz schroff: keine Diskussionen! und weg ging er. Der junge Man stand ganz verdattert da und konnte es nicht glauben. Ich sprach ihn an und sagte ihm, dass ich für ihn da sei, er könne mich alles fragen. Das tat er dann und war sehr dankbar, dass ich mir die Zeit nahm ihm auf alle seine Fragen zu antworten. Wir haben das, was die Welt nicht hat, aber unbedingt haben muss um gerettet zu werden: nämlich das Kreuz! Und mit dieser Überzeugung sprechen wir Menschen an.

Oft sagen die Leute: schauen Sie einmal die Greuel der Kirche an, die Kreuzzüge, etc. Die Leute welche die Kreuzzüge ansprechen sind selten Moslems, es sind meistens die Schweizer, Deutsche, Westler. Was soll man dazu sagen? Natürlich waren die Kreuzzüge ein Greuel, aber Gott war nicht für die Kreuzzüge. Die Kirche, die Gott schon lange verlassen hat und Jesus durch Maria und die Heiligen ersetzt hat, hat auch die Kreuzzüge geführt. Ich bin keine Katholikin, aber ich bin für Gerechtigkeit und so frage ich die Leute, ob sie denn wissen, warum die Kirche die Kreuzzüge geführt hat? Das wissen nämlich viele nicht. Also ich erkläre ihnen, dass viele Menschen früher als Pilger nach Jerusalem gegangen sind und die meisten von ihnen nie zurückgekommen sind. Sie wurden unterwegs von den Moslems (Osmanen) getötet. Einmal waren es um die 12'000 Pilger, keiner kam lebendig zurück. So wollten die Bischöfe und Könige in Europa etwas dagegen tun und haben eine Armee geschickt. Aber diese Armee hat schlussendlich nicht nur um die 40'000 Moslems getötet sondern auch unzählige Juden; Jerusalem schwamm in Blut. Waren die Kreuzzüge gerecht? Nein, aber sie wurden provoziert von den Osmanen. Hat Jesus die Kreuzzüge gemacht? Nein, Jesus sagt: liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Hat Jesus die Indianer in Südamerika getötet? Nein, die Kirche hat es gemacht. Jesus wollte sicher, dass Seine Kirche diesen Menschen das Evangelium bringt in Seiner Liebe und Barmherzigkeit. Aber wenn eine Kirche abgefallen ist von Gott, dann geht es ihr um Macht. In allen Religionen geht es um Macht, darum machen sie Kriege. Jesus ist keine Religion, Er ist Gott!

 

Die Katholische Kirche hat viele Juden getötet, einige Moslems, aber noch viel mehr Leute die an Jesus geglaubt haben. Sicher gibt es Katholiken die Jesus lieben aber das ganze System ist antichristlich. Warum beschimpfen uns oft die Leute mit dem Wort „Sektierer“? Weil ihre Kirche uns als Sektierer sieht.

Die Skandale der Katholischer Kirche machen unsere Arbeit auf den Strassen sehr schwierig. Aber man muss den Leuten erklären: schauen Sie nicht auf den Papst noch auf die Priester, schauen Sie auf Jesus. Denn eines Tages werden Sie sterben und vor Jesus stehen und sich verantworten müssen so wie der Papst und die Priester sich verantworten werden. Wir folgen nicht einer Kirche sondern wir folgen Jesus nach. Natürlich sollte die Kirche der Leuchtturm sein, aber wenn sie es nicht mehr ist, dann muss ich auf Jesus und allein auf Jesus schauen!

Die Frage, wo Gott denn sei, warum die Welt denn so leide, habe ich in meinem Brief „Zeuge sein“ beantwortet. Ich sende euch mit diesem Brief auch ein Traktat das Antworten gibt auf diese Frage. Weil es einen Gott gibt den die Welt verworfen hat, darum haben wir das Leiden. Vor dem Sündenfall gab es kein Leiden. Und wir leben am Ende der Zeit, so wird Gott diese Welt erschüttern damit noch einige zur Vernunft kommen

 

Jetzt zu der Frage: was ist mit den Menschen, die nie das Evangelium gehört haben? Das ist ein Punkt der alle Christen zum Schwitzen bringt und so werde ich versuchen eine Antwort zu geben. Wenn du im Römerbrief 2,1-16 liest, dann hast du eigentlich die Antwort, aber ich will genauer werden.

 

Zuerst einmal etwas Grundlegendes: Wir haben nicht zwei oder drei Götter. Der Gott des AT ist auch der Gott vom NT. Wer hat die Israeliten aus Ägypten herausgeführt? Jesus. Er war die Lichtsäule und die Wolkensäule. Die Propheten des AT haben Jesus gekannt. Als Mose bat, die Herrlichkeit Gottes zu sehen und den Rücken Gottes sah, was sah er? Den Rücken Jesu! Wahrscheinlich die Wunden auf seinem Rücken, die Er eines Tagen haben wird um uns zu erlösen. Als Elia den Rücken Gottes sah, was sah er ? den Rücken Jesu. Das AT zeigt auch hier prophetisch auf Jesus. Was sagt David im Psalm 110,1: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füsse mache“. Wer ist der erste „Herr“? Gott der Vater. Wer ist der zweite „Herr“? Gott der Sohn. Ist das nicht gewaltig?

Wir haben nur einen Gott, aber dreifaltig. Wenn jemand die Gottesdreieinigkeit nicht verstehen kann, dann lies ihm die ersten zwei Verse der Bibel vor und auch den Anfang vom Johannes Evangelium. Es ist so einfach! Ich traf einmal eine Frau am Hauptbahnhof Zürich. Sie war eine Nachbarin von gläubigen Christen, hatte aber Mühe mit der Gottesdreieinigkeit. So las ich ihr die zwei ersten Bibelverse vor und den Anfang des Johannes Evangeliums. Ich hatte nur ein paar Minuten Zeit, aber plötzlich haben ihre Augen geleuchtet, sie hatte es erfasst und bedankte sich sehr. Das war für sie ein Hindernis zu Jesus zu kommen, jetzt war es weg.

Was ist der Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament? Im AT musste man für seine Sünden Tiere opfern. Im NT hat das Blut des Lammes Gottes, das Blut unseres Herr Jesu für unsere Sünden bezahlt.

Bedeutete das, dass jeder der Tieropfer brachte gerecht war? Nein, Gott hat das Herz gesehen. Stellt euch mal vor: Jemand hat immer wieder gesündigt, gern gesündigt und bringt ein Opfer mit dem Gedanken: ich mache meine Pflicht, Gott vergibt mir und dann kann ich wieder sündigen wie ich will. Wurde dieser Person vergeben und war sie wieder gerecht vor Gott? Sicher nicht. Warum? Weil Gott das Herz sieht. Was sagte Samuel zu Saul in 1.Sam. 15,22: Meinst du, dass der Herr Gefallen hat am Brandopfer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des Herrn? Siehe Gehorsam ist besser als Opfer.... denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst.

Gehen wir zum Neuen Testament: Jemand glaubt an Jesus aber liebt eine bestimmte Sünde. Er bittet um Vergebung und dann sündigt er wieder, er bittet um Vergebung und tut wieder das Gleiche....immer wieder. Wird Gott einfach ewig vergeben? Sicher nicht. Gott sieht das Herz und solange keine Reue da ist und keine Sündenerkenntnis, dann ist die Sünde auch nicht vergeben.

Wenn du dich nun über diese Aussage ärgerst, dann lies einmal Hebr. 10,26: „denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein anderes Opfer mehr für die Sünden, sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht......“.

Das steht im Neuen Testament und nicht im alten. Aber viele lesen kaum noch die Bibel sondern verstopfen sich mit Lehren von Menschen.

Viele Leute auf der Strasse sagen mir: Ihr Christen, ihr sündigt und dann bittet ihr Gott um Vergebung. Und dann sündigt ihr wieder...; ihr macht es euch ziemlich einfach. Dann erkläre ich ihnen: Gott kennt das Herz, ohne echte Reue gibt es auch keine Vergebung.

Jetzt zurück zu der Frage: „Was passiert mit den Menschen die nie von Gott oder Jesus gehört haben“? Wenn wir zu 1.Mose gehen dann sehen wir Adam und Eva. Sie kannten Gott auch nach dem Sündenfall und hatten eine Beziehung zu ihm. Kain kannte Gott aber seine Beziehung zu Ihm war wahrscheinlich wie die Beziehung von vielen heutigen Menschen: Gott, wenn du nicht wolltest, dass ich töte, warum hast du es zugelassen? Wenn du nicht willst dass ich Drogen nehme, warum hast du denn die Pflanzen dafür geschaffen und und..?

 

In 1.Mose 10,8 sehen wir Nimrod, den ersten König auf Erden, den König von Babylon und Grossenkel Noahs. Er war der erste Atheist auf Erden, der erste Antichristus könnte man auch sagen. Er sagte den Leuten: wenn ihr Erfolgt habt, müsst ihr nicht Gott danken sondern euch selber. Es ist Verschiedenes über ihn geschrieben, gemäss Überlieferungen hasste er Gott, wollte sogar Gott töten, so dass die Menschen keine Angst mehr vor Ihm haben. Seine Frau und Mutter Semiramis bekam nach seinem Tod einen Sohn, den Tammus und sie sagte, dieser Sohn, dieser Tammus sei die Inkarnation Nimrods. Sie machte ein Bild mit sich und dem Sohn und forderte, dass die Menschen dieses Bild anbeteten. Dort in Babylon fing der Götzendienst an, die Religionen. Der Hinduismus mit seinen ca. 30 Mill. Götter hat dort angefangen. Die Anbetung dieses Bildes und dieser götzerischen Dreifaltigkeit: Nimrod, Semiramis und Tammus ist um die ganze Welt gegangen, aber mit anderen Namen. Wer war Nimrod in Kanaan und auch in Israel? Baal.

Wer war Semiramis? Die Astarte und Himmelkönigin. Und wo ist Tammus? In Hes. 8,14 sehen wir Tammus im Tempel Gottes, er wird im Verborgenen von den Israeliten angebetet.

Was für eine Tragödie! Gott wählt ein Volk aus, das nur Ihn anbeten soll und was tut es? Es betet wieder die Götter von Babylon an; Nimrod und seine Familie.

 

Warum erzähle ich das alles? Ich wünsche, dass ihr folgendes erfasst: wenn ein Mensch Gott sucht, ob im AT oder im NT so wird er ihn finden. Gott der die Herzen sieht, wird sich ihm offenbaren, egal wo er lebt. Auch wenn er keinen Fernseher oder Radio hat und keinen Missionaren in der Gegend. Es ist unsere Aufgabe das Evangelium den Menschen zu bringen, aber wenn ein Mensch wirklich sucht, wird er IHN finden.

Schauen wir einmal Abraham an. Wie ist er ein Freund Gottes geworden? Er lebte in Mesopotamien, im Land von Nimrod. Er sah all den Götzendienst und sein Herz war sicher betrübt. Er hatte vielleicht durch seine Grosseltern von Jahwe gehört oder er machte sich selber Gedanken und wusste, es muss einen Lebendigen Gott geben. Was hat Gott gemacht? Er sah sein Herz und antwortete ihm. Schauen wir doch Hiob. Dieser lebte inmitten von Götzendienst, er war kein Jude und Israel existierte noch nicht. Aber Hiob war durstig nach dem Lebendigen Gott und Er offenbarte sich ihm. Schauen wir doch Bileam: Dieser war ein Prophet Gottes, doch seine Geldgier machte ihn zu einem falschen Propheten. Er war kein Jude, aber in 4.Mose 24,17ff gibt er gewaltige Prophetien über Jesus und Israel .

Schauen wir zu der Königin von Saba: Sie hört von der Weisheit Salomos und kommt nach Israel. Als sie in ihr Land zurückkehrt, bringt sie auch den Glauben an den Gott Israels mit.

Gott hat sich Israel, ein Volk inmitten von Götzendienst und Finsternis auserwählt um Zeugen zu haben für seine Liebe. Israel hat versagt und die Götzen von Babylon wieder angebetet. Heute hat Gott die Gemeinde in Israel und in der Welt, um Zeugen zu haben für Seine Liebe am Kreuz. Aber auch die Gemeinde ist teilweise abgefallen, verweltlicht und so kraftlos.

Also, wenn die Welt z.B. fragt: was ist mit den Indianer oder Kannibalen in Afrika die nie etwas gehört hatten von Gott oder Jesus? Dann müsst ihr nicht sagen: ja , die werden anders gerichtet sondern erklären: Gott sieht das Herz an, wenn jemand IHN wirklich sucht, wird Er sich ihm auch offenbaren. Wenn die Indianer oder Kannibalen wissen, dass es böse Geister gibt und Angst haben vor ihnen, dann können sie auch wissen oder erfahren, dass es auch einen guten Gott gibt.

 

Macht uns das frei von unserer Verantwortung, das Evangelium den Menschen zu bringen? Nein, im Gegenteil. Wenn ich Gott liebe, dann will ich seinen Geboten gehorsam sein und Er sagt: Gehe hin! Ich will die Menschen motivieren überhaupt über Gott und ihre Ewigkeit nachzudenken, denn die meisten sind so vom Feind getrieben, dass sie sich kaum Zeit dazu nehmen.

 

Ich mache die Menschen immer wieder darauf aufmerksam, dass es nicht um andere geht sondern um sie selber. Die meisten Europäer haben im Gegensatz zu den Kannibalen viel von Jesus gehört. Sie haben möglicherweise auch gleich mehrere Bibeln zu Hause. Es gibt keine Entschuldigung weder für die Europäer noch für die Kannibalen und vergiss nie: Du warst einmal einer von diesen verlorenen Schafen.

 

Du bist der Mund Jesu, Seine Füsse, Seine Hände und Er fragt dich: Willst du für mich gehen? Willst du die verlorenen Schafe zurückbringen? Liebst du mich so sehr, dass du bereit bist Schmach und Spott für mich zu tragen?

 

Was ist deine Antwort?

 

Das Lamm das geschlachtet ist, ist würdig zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.                                                 Offenb. 5,12

 

Catherine Hafner, eine Magd Jesu Christi