Bateleur Eagle1
Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen,
dass ich deinen Namen fürchte.

Ps 86,11

Um Seines Namens willen  11.09.07

Und ich will mein Gericht über sie ergehen lassen um all ihrer Bosheit willen, dass sie mich verlassen und andern Göttern opfern und ihrer Hände Werk anbeten.
          Jeremia 1,16
Ich will euch Barmherzigkeit erweisen und mich über euch erbarmen und euch wieder auf eure Äcker bringen ...
          Jeremia 42,12
Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Busse!
          Offenb. 3,19
Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes.
          1.Petr. 4,17

Liebe Geschwister,
wenn wir diese Bibelverse lesen, dann scheinen sie uns im ersten Moment widersprüchlich. Da redet Gott von Gericht und dann wieder von Barmherzigkeit und Liebe; weiss Gott nicht was Er will?

Kürzlich las ich in einem christlichen Internet Portal ein Interview, das mit einer gläubigen Schwester gemacht wurde. Auf die Frage: Welche Eigenschaft von Gott verstehen Sie nicht?, gab diese Schwester die gleiche Antwort wie so viele andere vor ihr. Nämlich: "ich kann nicht verstehen warum es Kriege gibt, Katastrophen, Krankheiten, Leiden, etc". Viele Ungläubige auf der Strasse stellen mir immer wieder gerade diese Frage: "warum? ... wenn es doch einen Gott gibt?" ...

Wenn Ungläubige so etwas fragen, kann man es noch verstehen. Ich hatte als Kind die gleichen Fragen. Aber wenn Gläubige auf diese Frage so eine Antwort geben wie die Schwester im Interview, dann zeigt das, dass sie das Wort Gottes nicht kennen, dass sie nicht den ganzen Charakter Gottes kennen, auch dass ihnen die Kenntnis der geistlichen Welt fehlt.

Es heisst immer wieder unter dem Volk Gottes: im AT ist Gott der Gott vom Gericht und im NT ist Gott der Gott der Barmherzigkeit und Gnade! Stimmt das? Nein, Gott ist immer gleich! Er ändert sich nicht. Er ist das Lamm aber auch der Löwe von Juda und das durch die ganze Bibel hindurch.

Vom dritten Kapitel bis zum letzten Kapitel der Bibel läuft Gericht und Gnade parallel.

In 1.Mose 3,21 heisst es: Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. Jedes Mal wenn ich diesen Vers lese, berührt mich die Zärtlichkeit Gottes; ich weiss nicht ob es schon vorher kalt war auf der Erde oder es erst nach dem Sündenfall kalt wurde. Aber der Herr hat an so eine Kleinigkeit gedacht obwohl es im Vers 23 heisst: Da wies Gott der HERR den Menschen aus dem Garten Eden ... er trieb ihn hinaus ... und liess Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen. Diese zwei Verse im 3.Kapitel der Bibel zeigen den Charakter Gottes und das geht wie eine rote Linie durch die ganze Bibel. Viele Menschen wollen Gott als einen alten, lieben, blinden, tauben Papi sehen der einfach alles durchlässt. Aber unser Gott ist weder blind noch taub. Unser Gott ist gnädig, barmherzig und geduldig. Er ist aber auch ein fressendes Feuer und ein eifernder Gott; allgegenwärtig, allwissend, allmächtig.

Einige Fürbitter sagen wir müssten beten und so die Gerichte Gottes verhindern! Natürlich haben wir Autorität und den Auftrag verschiedenes zu verhindern und wir tun es auch. Diese Welt wäre schon lange zerstört, wenn wir nicht beten würden. Aber es gibt einen Moment, wo Gott sagt: Genug!

Lesen wir doch in 2.Mose 32, 32 und weiter ...: "Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch ... der HERR sprach: ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt. So geh nun hin und führe das Volk ... ich werde aber ihre Sünde heimsuchen, wenn meine Zeit kommt".

Wir wissen, dass das Volk immer wieder gesündigt hat, der HERR aber hat immer wieder vergeben! Aber die Zeit Gottes kam, wo Er sagte: niemand von euch wird in das verheissene Land kommen, ausser Joshua und Kaleb mit der neue Generation. Alle andere starben in der Wüste. Stellt euch einmal das vor. Das waren ein- bis zwei Millionen Menschen. Sie haben den Lohn für ihren Ungehorsam und Götzendienst geerntet. Hätten sie Busse getan und wären auch treu geblieben, hätte der HERR sie ins verheissene Land gebracht. Wir sehen, wo Gebet nicht zu Busse und Umkehr führt, kann Gebet das Gericht Gottes für einige Zeit hinausschieben aber nicht ganz verhindern. "Ich werde aber ihre Sünde heimsuchen, wenn meine Zeit kommt, sagt der HERR." 2.Mose 32, 32f

Ist es nicht interessant, dass der HERR Sodom und Gomorra vor den Königen aus dem Osten (1.Mose 14) durch Abraham gerettet hat um dann ein paar Monate oder Jahre später Sodom ganz zu vernichten? Nehmen wir doch einmal an, es hätte noch zehn Gerechte in Sodom gehabt, was wäre passiert? Der HERR hätte auf das Gericht verzichtet, um ein paar Jahre später vielleicht auch 100 Jahre später Sodom total zu vernichten - warum? Die Menschen hätten höchstwahrscheinlich ein paar Jahre später wieder rebelliert oder eine neue Generation wäre gekommen die nichts von der Gnade Gottes gewusst hätte und so wäre das Gericht gekommen, einfach ein paar Jahre später.

Unser Denken ist von Humanismus mehr beeinflusst als wir es zugeben wollen. Viele mögen nicht das Wort Gericht hören, man redet einfach nicht darüber, weil wir die Gedanken Gottes nicht verstehen. Hinter den Gerichten Gottes ist die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes. Er will Korrektur bringen und Wiederherstellung. Wann werden wir es begreifen? Wen ich liebe den züchtige ich!, heisst es. Viele meinen der HERR habe die Schweiz aufgrund unserer Gebete vor Gericht bewahrt. Wisst ihr denn nicht dass die Schweiz und Europa durch das schlimmste Gericht Gottes gehen? Die Situation die wir heute in der Schweiz und Europa haben ist das Schlimmste, was uns passieren kann. Weil wir noch nicht so stark geschüttelt wurden herrscht enorme Gottlosigkeit, enormer Spott und Gotteslästerung. So viele Menschen sterben und gehen in die Hölle; unsere Nationen fahren in die Hölle, ist das euch gleich? Ich habe den Verdacht, viele Christen sind gegen Gerichte nicht weil sie die Schweiz so sehr lieben sondern weil sie sich selbst so sehr lieben. Sie lieben ihren schönen Garten, ihre schöne Wohnung oder Haus, ihr angenehmes Leben mehr als ihr Land.

Es gibt Gerichte die vernichtend sind wie bei Sodom und Gomorra. Aber meistens geht es um Gerichte, die uns erschüttern und zu einer Entscheidung bringen sollen: entweder zum Herrn oder weg von Ihm. In Jesaja 26,8 heisst es: wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte; ... denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit. Aber wenn dem Gottlosen Gnade widerfährt, so lernt er doch nicht Gerechtigkeit, sondern tut nur übel im Lande. Erdbeben, Überschwemmungen, Epidemien, Hungersnot, etc ... werden viele Opfer fordern aber dafür werden viele andere, Millionen von Menschen umkehren zum Herrn und gerettet werden.

Gehen wir mal jetzt zu Jonas und Ninive: Ich weiss nicht, warum Leute lachen wenn über Jonas gepredigt wird. Er war der grösste Evangelist aller Zeiten, er hat eine ganze Stadt auf die Knie gebracht. Stellt euch einmal vor Jesus würde jemandem von uns sagen: gehe nach Teheran und predige ihnen, dass sie in 40 Tage zerstört werden! Was wirst du machen? Wirst du frisch, fröhlich gehen und predigen? Nein, ich glaube jeder von uns würde sich zuerst einmal auf oder hinter einem Berg verstecken und warten, dass der HERR es sich besser überlegt. Das war das Problem von Jonas. Er sollte nach Ninive, der Hauptstadt von Assyrien gehen, dem grössten Feind Israels!, eine Stadt von Götzendienst, Gewalt, Orgien, etc. Ich denke das Leben war dort nicht viel wert und so ist Jonas natürlich davongelaufen. Was ist passiert nachdem er später in Ninive gepredigt hatte? Alle taten Busse und der HERR hatte nicht gerichtet. Kennt ihr die Geschichte von Ninive? Ca. 100 Jahre später wurde sie vernichtet, warum? Einige Jahre später vergass man die Gnade Gottes und auch eine neue Generation wurde geboren; sie trieben es wieder wie früher und Gott sagte: Genug!

Vielleicht denkt ihr jetzt, ja das war früher so, aber wir sind jetzt im NT da läuft das anders!

Wo denn sind die 7 Endzeitgemeinden jetzt, die Jesus gewarnt hatte, sie sollen umkehren sonst wird Er den Leuchter der Gemeinde wegstossen von seiner Stätte! Ich weiss nicht wann das Gericht war, aber es ist uns klar, es gab Gericht. Wisst ihr, dass all diese Länder die heute islamisch sind früher Nationen waren mit vielen Christen? Die grössten Bibelschulen waren nicht in Europa sondern in Nordafrika, die meisten Heiligen der frühen Kirche, Männer des Gebets, der Autorität lebten in der Wüste von Libyen, Ägypten, Syrien, Israel, etc. Irgendwann dann aber waren die Menschen wie heute beschäftigt ein gutes Leben zu haben, es zu geniessen. Jesus und Sein Auftrag waren weit weg, so hat Gott diese Völker dahingegeben und Mohammed kam und hat sie mit dem Schwert islamisiert

Gebet muss zur Busse führen. Wenn nicht, dann kommt der Moment wo der HERR sagt: Genug!

Warum gab es und gibt es immer mehr Flüchtlinge und Völkerwanderungen? Es sind die Gerichte Gottes. Dürre, Überschwemmungen, Hungersnot, Kriege u.a. zwingen die Menschen zu fliehen.

Das Feuer in Griechenland war ganz klar das Gericht Gottes. Man hatte bei der Olympiade die Geister von Olymp zurückgerufen und die wird man nicht mehr los, bis das Volk Gottes in Einheit zusammenkommt, Busse tut und diesen Mächten widersteht. Es heisst alles dient zum Besten, so wird diese Not in Griechenland das Volk Gottes zusammenbringen. Es gab nicht nur Trennung zwischen Evangelikalen und Pfingstlern, sondern auch unter den Pfingstlern selbst gab es eine neue Trennung und das verhindert das Wirken Gottes. Der HERR hat einem Griechen, der Pastor ist in Australien eine Vision über Griechenland gegeben: Der HERR werde erschüttern damit das Volk frei wird von der religiösen Macht. Auf jedenfalls hat der HERR auch in Griechenland sein Volk und einige wenige Kämpfer, welche die Situation sehen und vor dem Herrn stehen, damit sein Plan für das Land in Erfüllung gehen kann. Als ich in Sommer in Griechenland war, hatte ich den Eindruck der HERR wird die Gebete für das Löschen des Feuers nicht erhören, dass diese Erschütterung sein muss und es erst der Anfang ist, aber es wird zur Herrlichkeit führen.

Es ist klar, dass das Gleiche mit den Gerichten über Völker und Städte auch für einzelne Personen gilt. Wo Sünde und Ungehorsam ist schaut Gott lange Zeit zu, manchmal sehr lange Zeit, dass wir meinen, es ist alles i.O. Aber irgendwann kommt der Tag wo der Herr sagt: genug!

Z.B., vor ein paar Jahren waren wir in einer Gebetsversammlung. Ein Bruder erzählte uns sehr stolz, dass er seine erste Frau davongejagt habe und dass der HERR ihm jetzt eine junge, hübsche Frau geschenkt hat. Sie war sogar dabei. Mein Mann und ich waren erschrocken; statt Reue war unglaublicher Stolz da. Was ist passiert? Einige Zeit später, war diese junge, hübsche Frau durch Krankheit an den Rollstuhl gebunden. Hätte dieser Mann den Herrn um Vergebung gebeten und Reue gezeigt, hätte der HERR vergeben; aber das Ganze war eine Faust ins Angesicht Gottes.

Lieber Bruder und Schwester, nimm Scheidung und Wiederheirat nicht auf die leichte Schulter. Wir zahlen immer einen Preis für unsere Sünden.

Warum muss Gott richten? Er ist die Liebe und es tut IHM mehr weh als uns, wenn Er richten muss.
Aber Er ist heilig, Er ist gerecht. Gerechtigkeit verlangt Gericht. Es geht um Seinen Namen! Wie viel Schande haben unsere Sünden schon über IHN und SEINEN NAMEN gebracht? Denn euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden. Römer 2,24 und Jesaja 52,5 Als letztes Jahr in Amerika die Skandale von homosexuellen Propheten und Pastoren bekannt wurden sagte ein Bruder, dass diese Leute zu Homosexuellen wurden weil sie zu stark gegen die Homosexuellen gepredigt hätten. Dieses Denken hat mehr mit Psychologie zu tun als mit der Bibel.

Dann wären ja Johannes der Täufer, Jesus, die Apostel u.a. im gleichen Schmutz wie ihre Zuhörer. Und dann dürften wir nicht mehr gegen die Sünde predigen aus Angst, wir könnten gleich enden?

Nein, diese Leute in Amerika haben vielleicht so stark gegen die Homosexualität gepredigt um ihre eigene abartige Neigung zu vertuschen, sie haben das Wort Gottes missbraucht und so Schande gebracht über Seinen Namen.

Warum muss Gott richten? Stellen wir uns einmal vor, Gott würde nicht mehr richten, Er würde einfach allem freien Lauf lassen! Erstens die Sünde würde uns zerstören und zweitens Gott könnte Satan und sein Reich nicht mehr richten. Satan würde Gott auf die Anklagebank stellen und sagen: schaue mal deine Kinder, sie machen was sie wollen und Du willst mich richten? So würde diese Welt weiter zugrunde gehen ohne Ende ewiglich. Aber Gott sei Dank, unser Gott ist ein gerechter Gott, Er hat den Tag bestimmt wo das Treiben des Teufels ein Ende hat.

Und die Menschen werden sich verstecken in den Klüften und Felsen der Berge und werden zu den Bergen und Felsen sprechen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes. Amen

Ich durfte für 2 Wochen nach Helsinki, Finnland gehen für 7 Tages Gebetsmarsch und Evangelisation.

Es war besser als in Kopenhagen und Stockholm. Ich konnte mit vielen Finnen aber auch Touristen reden und ihnen das Evangelium erklären. Die Menschen in Finnland sind irgendwie religiöser als in den anderen europäischen Länder, sie besuchen wahrscheinlich auch eher die Kirche und trotzdem herrscht grosse Gottlosigkeit. Alkohol ist da ein grosses Problem wie kaum anderswo. Ich habe hie und da mit ganzen Gruppen von Alkoholikern gesprochen. Einmal sah ich fast fünfzehn davon. Ich wollte mit ihnen reden, aber ich merkte, dass sie in ihrer Welt sind. Da war aber ein junger Mann neben ihnen, der schien noch nicht so tief in der Sucht, so habe ich nur mit ihm gesprochen. Ich habe ihn gewarnt davor zu fliehen, solange er es noch kann und habe ihm die geistliche Welt erklärt. Er hatte gut zugehört und nahm die Adresse einer nahen Gemeinde die ich ihm anbot. Was mir aufgefallen ist, während des Gesprächs war es wie wenn die anderen um uns herum mich nicht wahrnehmen würden.

Eines Tages gab mir der HERR zwei Theologen, aber einen nach dem anderen. Sie hatten viele Fragen und waren sehr offen. Was kann der HERR alles tun, wenn sie den Durchbruch erleben!

An einem andern Tag ging ich in eine grosse Kirche wo ich alleine war. So habe ich laut gesungen und gebetet. Nach einiger Zeit schaute ich zurück und sah zwei Leute. Ich dachte, das sind sicher Finnen, die verstehen mich nicht. Aber später als ich mit dem einen redete, stellte sich heraus, dass sie beide aus Deutschland waren. Darob musste ich lachen, der HERR hat Humor. Überhaupt hatte ich einige Deutsche getroffen und ihnen das Evangelium erklärt. Wie gesagt, fast jeder Junge behauptete von sich er sei Atheist. Aber wenn man mit ihnen redet, fangen sie an zu verstehen, so ist die einzige Lösung: Gebet und Evangelisation. Jeden Tag waren die Jehovas und Hare-Krishnas zu sehen. Es ist Zeit, dass die Welt auch uns sieht!

Gegen Ende meines Aufenthaltes dort nahm ich das Schiff nach Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Der Zustand dort scheint noch schlimmer als in Skandinavien zu sein. Armut in jeder Beziehung aber enormer nationalistischer Stolz! Den trifft man mehr in den armen Ländern als in der reichen. Vielleicht aus Minderwertigkeitsgefühlen heraus. Eine Schwester auf der Strasse fragte mich: was sollen wir machen? Gebet und Evangelisation ist die Antwort. Als ich sie fragte, wo die Pfingstgemeinde hier ist, sagte sie , sie habe keine Ahnung. Das zeigt, dass es kaum Zusammenarbeit gibt und keine Einheit herrscht. Fast jeder Junge den ich ansprach meinte: ich will mit der Kirche nichts zu tun haben. Die Leute haben genug von Kathedralen, Bischöfen und Kardinälen. Sie wollen Menschen die zu ihnen kommen, mit ihnen reden, sich Zeit nehmen Antworten zu geben auf ihre Fragen. Auch dort waren die Hare-Krishnas mit einem Mikrofon auf der Strasse und haben gesungen. Vom Leib Christi ist kaum etwas zu sehen. Die jungen Leute hatten nur Spott für Jesus übrig. Lieber erzählen sie was sie in den Büchern der Philosophen gelesen haben. Ich konnte trotzdem ca. 50 Traktate in Estonisch verteilen und mit den Leuten reden.

Der Zustand von Tallinn hat mich sehr getroffen und mir wieder klar gemacht: West- und Osteuropa brauchen Arbeiter. Und wie kürzlich ein bekannter Prediger aus Amerika sagte: Amerika ist Missionsland, wir brauchen Missionare. Endlich jemand der ehrlich ist. Der Westen speziell braucht Gebet und Evangelisation, wir müssen die Menschen vorbereiten auf die Gerichte Gottes.

Die Geschwister in Finnland waren sehr dankbar für meine Arbeit, sie möchten gern, dass ich wiederkomme, es kann sein dass ich wieder gehe, aber persönlich wäre mir lieber, wenn wir in jedem Land genug Arbeiter hätten die regelmässig die Arbeit tun.

Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. Jes. 24, 19 Das steht noch bevor.

Lieber Bruder und liebe Schwester, liebst du wirklich dein Land? Dann stehe auf, bete: HERR, erschüttere uns zum Heil, aber vernichte uns nicht! Und suche das Verlorene. Das möchte ich zurufen nicht nur den Schweizern sondern auch den Deutschen, Österreichern, etc. Wartet nicht länger!
  Seine Gnade sei mit euch!

Catherine Hafner, eine Magd Jesu