stgeorg
Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem Königreich zum andern. Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tun und wies Könige zurecht um ihretwillen:
»Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten
kein Leid!«.
  Ps 105,13-15

Skopje


27. März 2006

Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum! Psalm 2,8

Liebe Geschwister,
Ich kam vor ein paar Tagen von Skopje zurück. Skopje ist die Hauptstadt der Republik Mazedonien das seit 15 Jahren von Ex-Jugoslawien getrennt ist und nichts zu tun hat mit dem biblischem Mazedonien, woher ich komme. Die ersten Tage war ich geschockt von der Armut. Ich war dort für 7 Tage Gebetsmarsch, aber konnte nebenbei viele Traktate, NT, Kinderheftli etc. verteilen und viele Gespräche in Englisch führen. Soviel Leid, soviel Not aber auch viel Offenheit. Ich glaube ich habe in keinem anderem Land so viel Material verteilt.

Als ich unterwegs war, beobachtete ich die kleinen Zigeunerkinder die um die Autos herumgehen und betteln; eine sehr gefährliche Tätigkeit bei den fahrenden Autos. Ich fragte mich, was in diesem Volk vorgeht! Der Herr hatte eine Überraschung für mich! Er öffnete eine Tür für mich; ich durfte Zigeunern das Evangelium bringen und die wenigen Gläubigen ermutigen und Sie lehren ganze Sache zu machen mit Jesus. Ich bin von den Ältesten einer kleiner Gemeinde eingeladen wiederzukommen und ihrem Volk das Evangelium zu bringen und Wahrheiten, die sie nicht kennen.

Ein prophetischer Gottesmann sagte mir in November letzten Jahres, dass der Herr mich für die Wiederherstellung Israels gebrauchen werde und dass ich eine Einladung aus dem Osten erhalten werde. Republik Mazedonien gehört zum Osten!

Seit Jahren frage ich mich, ob die Zigeuner nicht ein Stamm Israels sind! Sie sind sehr abgelehnt, verstossen, verhasst natürlich auch wegen ihrer Lebensart. Sie wurden auch von Hitler vergast. Ihr Leben besteht seit Jahrhunderten aus Betrug, Stehlen, Rache, Magie, etc. aber in den letzten Jahren ist eine Bewegung unter ihnen zu Jesus hin angelaufen. Viele von ihnen sind übrigens Moslems. Ich habe kaum ein Volk erlebt, das so offen ist. Ich wünsche mir, dass Zigeunerbrüder freigesetzt werden für die Arbeit unter ihnen. Auf jedenfall hat mein kurzer Besuch mit Lehre und Gebet dazu geführt, dass sie nach Veles, einer andere Stadt gehen wollen um für die Kranken zu beten und zu evangelisieren. Als ich für einige Leute gebetet hatte, hatten alle den Heiligen Geist erlebt.

Der Herr hat immer mehr Überraschungen für mich. Wenn wir gehen erleben wir ihn einfach. Im 1995 hatte ich eine Vision: ich sah den Globus, der Heiliger Geist hat mich entrückt zuerst nach Toronto, von dort um die ganze Welt, irgendwann nach Südafrika und von dort nach Asien, ich war über Laos und Vietnam und der Herr sagte, ich werde mal dort sein für ihn. Als ich mit den Gebetsmärschen anfing in Europa, habe ich nicht daran gedacht, aber jetzt ist mir klar, ich erlebe die Erfüllung dieser Vision. Während der Herr mich um die Welt brachte, wurde ich mehrmals getauft im Heiligen Geist, und ich merke auch wie etwas zunimmt in meinem Leben bis es eine Explosion geben wird.

Es gibt Menschen, die wollen diskutieren, warum machst du das und wieso so und nicht anderes und und und. Ach, wen kümmert’s, wenn Millionen verloren gehen, können die Schweizer und Europäer noch lange diskutieren. Ich will nicht an ihre Stelle sein, wenn sie vor dem Herrn stehen. Der Herr bringt mich in Kontakt mit seinem Internationalen Leib. Gemeinden und Gruppen die mir Raum schaffen werden gesegnet während im eigenem Land die Türen geschlossen sind, weil ich kein süsses Evangelium predige. Ein Prophet sagte mir: ich bin in der Schweiz, wie Josef in Ägypten! Aber nach viel Verfolgung und Demütigungen hat der Herr Josef in Ägypten mächtig gebraucht und gerade für sein Volk.
Im letzten Bulletin von "Gebet für die Schweiz", war auf der ersten Seite zu lesen, dass einige Christen die Gerichtsbotschaften ablehnen, weil sie keine sichtbare Bestätigungen sehen und dass andere überreagieren. Wer nicht sieht was vor seinen Augen läuft ist blind !!!

Am 17.1.1999, zwei Monate nachdem der Herr uns nach Winterthur gezügelt hatte, hatte ich einen Traum: Ich sah mich mit meinem Mann und ein paar wenigen Leuten auf einem Turm. In der Hand hatte ich das Schwert (das Wort). Ich sah das Land und das Volk und sprach: Schweiz, du hast deinen Gott verworfen, darum wird dich Gott auch verwerfen. In deinen Häusern werden Fremde wohnen, deine Felder werden Fremde bebauen und von deinen Kirchen wird man alles herausnehmen. Das Volk sagte: wie schade! Ich sagte, was habt ihr aus euren Kirchen gemacht ? Museen!
Als ich aufwachte, hatte ich Frieden im Herzen. Ich wusste, der Herr wird diesem Land noch eine Chance geben, aber das Ganze erfüllt sich vor unseren Augen. Warum haben wir so viele Moslems? Es ist das Gericht an einem gottlosen Europa und wenn wir nicht gehen, um ihnen das Evangelium zu bringen, dann bringt sie der Herr hier!
Wer die Bibel kennt und die Weltgeschichte weiss, dass der Herr die Juden aus ihrem Land brachte wegen ihrem Götzendienst. Er gab das Babylonische Reich in die Hände der Perser, die Perser in die Hände der Griechen, die Griechen in die Hände der Römer, die ex-christlichen Länder in den Händen des Islams und wir stehen heute am gleichen Punkt. Mein Gebet ist: Herr erschüttere uns durch Naturkatastrophen aber gib uns nicht in die Hände des Islams, dass er triumphiert über dich und dein Volk. Wer die Gerichte nicht will, wird auch die Erweckung nicht erleben.

Geschwister, wir haben die Lösung in der Hand: 2 Chron. 7,14: wenn mein Volk .... aber wir wollen nicht umkehren, also wer nicht hören will, der muss fühlen. Wenn du nicht los kommst vom Fernsehen dann plombiere es oder wirf es hinaus. Eine Schwester sagte mir vorgestern, sie findet es mutig, dass ihr Pastor Konkubinatspaare tauft und segnet. Weil ich das alles sage und schreibe, will man mich nicht. Aber wisst ihr, es gibt genug andere die hören wollen und zu denen gehe ich. Das Törichte, das Verachtete nimmt der Herr und macht etwas zu seiner Ehre!
OM, AVC und viele andere organisieren Kurzeinsätze, mach doch mit. So viele sind pensioniert, arbeitslos oder Frauen die nicht berufstätig sind, geht doch, ihr werdet am meistens gesegnet.

Gottes Segen

Catherine Hafner, eine Magd Jesu