Bateleur Eagle1
Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen,
dass ich deinen Namen fürchte.

Ps 86,11

Jüdische Feste  Februar 06

... und sie sollen mein Volk lehren, was rein und heilig ist, was unrein und unheilig ist ...
          Hes. 44,23

Liebe Geschwister,
ich habe auf meine letzten Schreiben viele positiven Echos bekommen, speziell auf den Brief über Sabbat, Weihnachten, etc. Eine Schwester sagte: es ist das Wort für die richtige Zeit, ich glaube auch.. Zwei Leute haben sich geärgert und ihnen will ich eine offene Antwort geben.
Bruder und Schwester, wenn ihr die Freude habt, den Sabbat und die jüdischen Feste zu feiern, dann tut das. Aber wenn ihr glaubt, dass alle es tun müssen, wenn ihr glaubt, ihr habt mehr Erkenntnis als die anderen weil ihr es tut, wenn ihr glaubt, dass ihr durch das Feiern dieser Feste zum Teil das Wort von Hebr. 12,14 erfüllt: ohne Heiligung kann niemand den Herrn sehen.... Dann seid ihr verführt und wollt andere verführen. In Hebr. 12:4 sagt Paulus: ihr habt noch nicht bis aufs Blut der Sünde widerstanden... es geht um den Kampf gegen die Sünde und nicht um das Feiern von Festen.
Ich möchte jetzt einen Vergleich machen zwischen Jesus, den Aposteln, der erster Gemeinde auf der einer Seite und euch auf der andere Seite.
  1. Jesus, Gott der Mensch wurde, wurde als Jude geboren, Er existierte vor den Juden, die Apostel waren Juden und die erste Gemeinde war in Jerusalem. Sie waren Juden, lebten in Israel und natürlich mussten sie die Gesetze halten, Beschneidung, Sabbat, etc. Jesus spricht in den Evangelien in erste Linie zu den Juden, nicht zu den Heiden. Wenn Jesus in Matthäus 5,18 sagt, dass nichts vom Gesetz (Torah) verloren gehen wird..., sagte Er das zuerst zu den Juden.
    Aber ihr seid keine Juden sondern Christen aus den Heiden, wollt ihr Brandopfer bringen?
  2. Jesus, die Apostel, die Gemeinde als Juden haben die Feste gefeiert, aber danach sind sie aufgestanden und sind hingegangen und haben ihr Leben für ihr Volk gegeben.
    Was macht ihr? Ihr kommt zusammen feiert und dann geht ihr nach Hause mit dem Gefühl ihr habt Gott einen Gefallen getan, oder bringt ihr das Evangelium zu den Juden? Jeder Jude der vor der Wiederkunft Jesu stirbt ist ein verlorener Jude. Also wir müssen ihnen das Evangelium bringen.
  3. Die erste Gemeinde war bekannt für ihre Hingabe, für ihr Martyrium! die heutige Gemeinde ist beschäftigt mit Seminare, Konferenzen, Ferien, alles gute Sachen, wenn die Priorität stimmt.
    Aber die Braut Jesu wird wieder bekannt werden für ihre Hingabe und ihr Martyrium.
Jeder, der ein wenig die Bibel kennt, weiss, dass Israel das auserwählte Volk Gottes ist. Dass Gott einen Plan hat für sein Volk, dass jeder Christ Israel lieben, segnen und helfen sollte wo immer möglich. Aber die Wurzel meines Glaubens ist nicht Israel sondern Jesus Christus. Israel sind die natürliche Zweige und wir die Zweige, die hineingepfropft wurden. Ich habe gemerkt, ihr redet nicht mehr von Jesus Christus sondern von Jeschua. In der Schweiz kennen die Leute Jesus aber nicht Jeschua. Aber wenn man nicht evangelisiert, dann spielt es keine Rolle. Wahrscheinlich hat jemand euch zugeflüstert, dass der Name Jesus okkult ist, so wie Weihnachten, Ostern, Berner Lebkuchen, Gritibänzli etc.
Liest doch mal den Galaterbrief, wenn möglich in NT von D. Stern. Da sagt Paulus immer wieder: ihr dummen Galater, wisst ihr nicht, dass niemand gerecht wird durch die peinlich genaue Befolgung der Gebote der Torah? Gal.2,16. Wer sich von der peinlich genauen Befolgung der Gebote der Torah abhängig macht, lebt unter einem Fluch Gal,3,10. Demgemäss erfüllte die Torah die Aufgabe eines Wächters, bis der Messias kam! Gal. 3,24 Denn die Gesamtheit der Torah ist zusammengefasst in diesem einen Satz: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Gal. 5,14. Der ganze Galaterbrief ist voll ... ihr dummen Galater, ihr dummen Berner, Basler, Zürcher ... warum verlässt ihr die Gnade für das Gesetz (ob Torah oder Tenach)?
In Timoth. 4,3 spricht Paulus: lasst euch nicht ein Gewissen machen wegen Speisen; mit Danksagung und Gebet sind sie geheiligt. Essen wir nicht täglich Lebensmittel die bereitet werden von Moslems, Buddhisten, Atheisten?
In Kolosser 2,16: lasst euch nicht ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise ... Feiertagen, Neumonden oder Sabbat; das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen.
Liebe Geschwister, jeder weiss doch, dass die jüdischen Feste prophetisch auf Jesus zeigten, und dass in Jesus alles erfüllt ist.
Ich kenne all diese Informationen über Weihnachten, Ostern, etc. Man kann Feste auf zwei Arten feiern: 1. weltlich oder 2. bewusst mit einer tiefen Dankbarkeit, als Erinnerung an das Kommen Jesu und seine Auferstehung. Fast jeder Moslem oder Buddhist weiss, dass Weihnachten und Ostern christliche Feste sind, wo Christen sich erinnern an die Geburt, Kreuzigung und Auferstehung ihres Gottes. Wollen wir sie jetzt nach 2000 Jahre darüber aufklären, dass es heidnische Feste waren? Sollten wir nicht viel mehr dankbar sein, dass die Kirche die heidnischen Feste ersetzt hat? Sonst müssten wir noch heute diese Götzen anbeten!
Ich wäre froh, wenn ihr mir keinen Rundbrief von Daniel Seidenberg mehr schickt. Dieser Mann glaubt nicht an die Gottesdreieinigkeit, er leugnet die Gottheit Jesu. Auch er redet nur von Jeschua. Sein Bild von Jesus ist sehr ähnlich mit dem von den Zeugen Jehovas. Er predigt einen anderen Jesus als den Jesus der Bibel, und verführt und verwirrt Christen die Israel lieben, weil er als messianischer Jude auftritt.
Gott wird euch mal fragen: Gebt mir die Frucht!
Catherine Hafner, eine Magd Jesu