stgeorg
Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem Königreich zum andern. Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tun und wies Könige zurecht um ihretwillen:
»Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten
kein Leid!«.
  Ps 105,13-15

Jahresüberblick: Rom, Madrid, 7 Schweizerberge, Jerusalem, Berlin


26. Dezember 2005

Liebe Geschwister,
auch dieses Jahr durfte ich für „7 Tage Gebetsmärsche“ verschiedene Hauptstädte besuchen und Menschen das Evangelium bringen. Gebetsmärsche sind Knochenarbeit! Gott sei Dank ist meine Arbeit sehr interessant, dass ich trotz Müdigkeit und weil der Geist mich treibt, weitermache. Ich durfte bis jetzt in 37 Städten in der Schweiz und im Ausland 7 Tage Gebetsmärsche machen; ich kann es selber nicht glauben. Die Ehre gehört dem Herrn. Während ich gehe, bete und das Evangelium bringe, wird Gott eine Armee aufstehen lassen von Aposteln, Propheten, Evangelisten. Für das arbeite ich, für das gebe ich mein Leben ... und ich werde es sehen, denn der Herr ist ein Belohner.
  • Ich war von 18.4.-29.4. in Rom. Der Herr gab mir das Wort, dass Er die Totengebeine lebendig machen wird. Die Menschen sind offen für das Evangelium aber es fehlt an Arbeitern. Ich war dort genau in der Zeit von der Wahl des neuen Papstes. Der Herr gab mir im Vatikan Jes.5,20: Wehe denen, die Gutes böse und Böses gut nennen ...

Es gibt eine alte Prophetie, dass der nächste Papst der letzte sein wird, ich hatte in Rom einen Traum ich hörte nur einen Schuss, ich wusste es gilt dem Papst! Möge der Herr ihn bewahren, er steht wenigstens zu Jesus!

  • Von 29.5.-9.6. war ich in London, der Herr gab mir das Wort von 2. Chr. 7,14: Wenn mein Volk ... betet, sich demütigt und umkehrt von seinen bösen Wegen, dann ... Ich hatte den Eindruck das Gericht kommt, weil die Gemeinde nicht umkehrt, am 5.7. hatte ich ein E-Mail geschrieben an Fürbitteorganisationen und gewarnt. Am 7.7. zwei Tage später explodierten die Bomben und das ist erst der Anfang. Ich musste weinen als ich die Statue von John Wesley, sein Haus und Kapelle sah! Wo ist diese Herrlichkeit? Es ist nur noch Museum. Herr, lass das Feuer wieder brennen! Ich durfte den 90 jährigen Vater von einer Schwester zu Jesus führen, nach 3 Monaten ging er nach Hause!
  • Von 19.6.-29.6. war ich in Madrid, da gab mir der Herr das Wort von Durchbruch, viele Menschen sind offen speziell in Südeuropa aber es fehlen die Arbeiter. In Madrid gab mir der Herr ein Herz für die Bettler, dass ich sie mit seinen Augen sehe. Einige werden die Eliase der letzte Zeit sein; es ist Zeit dass die Gemeinde sich wieder um die soziale Probleme kümmert und nicht der Staat!
  • Von 11.7.-17.7. war ich mit Hildegard Widmer und Christian Etter auf 7 Bergen der Schweiz: Jungfraujoch, kleines Matterhorn, Diablerets, Pilatus, Rigi, Jakobshorn und Säntis, um den Namen Jesus zu erheben über die Schweiz, Busse zu tun, das Gericht auszusprechen über die Mächte der Finsternis (Psalm 149). Als wir auf dem Jakobshorn waren und das Gericht auch über den wilden Mann aussprachen (starker Geist in Davos, Klosters) wurde der Himmel ganz dunkel und wir hatten für ca. 10 Minuten Wind, Regen, Blitz, Donner und Hagel, alles zusammen, das war für uns eine Bestätigung. Jeder Berg war anders, auch die Touristen. Viele haben uns singen, beten und proklamieren gehört, und die meiste hatten Freude. Die Japaner, Chinesen, etc. wollten noch mehr Lieder hören; vor der Kirche in Zermatt hatte ich klar aber kurz gepredigt und danach hatten wir viel Lobpreis.
  • Vom 29.7.-4.8. war ich mit einer Schwester 7 Tage um das Hallenstadion und danach vor dem Hallenstadion mit anderen Geschwistern, um mit den Leuten die zu Dalai Lama gerannt sind zu reden. Der Dalai Lama ist weg, aber die Christen auch. Wo sind sie jetzt? Zürich aber auch Oerlikon brauchen das Evangelium! Die meisten die da mithalfen kamen von ausserhalb Zürich. Wo waren die Gemeinden? Es scheint, dass Zürich ein grosses Problem hat. Eine 84 jährige und zwei bis drei 70jährige Frauen verteilen wöchentlich Traktaten; wir helfen ihnen immer wieder.
    Am 3.8.05 sandte ich zwei Schreiben an viele Leiter und Volk über den Zustand der Gemeinde und über das Gericht Gottes. 2 ½ Wochen später war die Flutkatastrophe in der Innerschweiz und das ist erst der Anfang.
  • Von 1.9.-14.9. durfte ich in Jerusalem sein für 7 Tage Gebetsmarsch. Es war sehr heiss aber eine gesegnete Zeit, Durfte ich doch mit Juden und Arabern über Jesus reden, Traktate, Evangelien usw. weitergeben. Die Zeit von Israel ist gekommen! Ich habe das Privileg nebst allen möglichen Nationalitäten auch immer wieder Juden den Weg zu ihrem Messias zu zeigen. Auf den Ölberg wurde ich zufällig interviewt von türkischem Fernsehen!
  • Vom 23.11.-4.12 war ich in Berlin und durfte dort über dem Café der Heilsarmee wohnen. So war ich tagsüber unterwegs und abends ass ich mit den Obdachlosen und Alkoholikern. Der Leiter liess mir freien Raum, so durfte ich ein paar mal predigen, einmal über Segen oder Fluch, der Saal war voll. Überhaupt wird dort klar gepredigt über Himmel und Hölle. Mit den Deutschen auf der Strasse war es kaum möglich über Gott zu reden. So ging ich zu Einzelnen und fragte ob sie wissen, dass Gott sie liebt? So kam ich ins Gespräch. Es herrscht grosse Gottlosigkeit, warum? Weil kaum jemand das Evangelium gebracht hat! Berlin ist voll Türken, kaum jemand geht zu ihnen, sie sind offen, aber wir leben in unseren Ghettos. Ich denke die Zeit mit Angela Merkel ist die letzte Gnadenzeit Gottes für Deutschland und die Gemeinde. Wenn sie es verpassen, wird das Gericht schrecklich sein.
Liebe Geschwister, seit ich vor ein paar Jahren anfing mit Gebetsmärschen und öffentliches Predigen, stehen da und dort Geschwister auf, wir sind eine kleine Gruppe: Christian Etter, Peter Weidmann, Luzius Schneider und hie und da noch ein paar andere treffen sich in Zürich und anderswo, um zu predigen. Es gibt nichts schöneres. Möge das Volk Gottes herauskommen aus seinem Ghetto solange noch Tag ist! Gottes Segen Euch !

Catherine Hafner, eine Magd Jesu