stgeorg
Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem Königreich zum andern. Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tun und wies Könige zurecht um ihretwillen:
»Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten
kein Leid!«.
  Ps 105,13-15

Endzeit (Südafrika)


5. Juni 2006

Gib dich nicht zufrieden mit weniger als Wiederherstellung durch Erweckung! 
Wort des Herrn am 5.6.2006 empfangen

Liebe Geschwister,
gestern traf ich in Zürich eine junge gläubige Mutter von einer Freien Kirche. Als ich ihr sagte, dass Jesus bald zurückkommt, sagte sie: hoffentlich nicht so bald! Warum sagte sie das? Weil sie in ihrem Herzen wusste, sie ist noch nicht bereit. Kürzlich als ich in Südafrika war, sprach ich mit einem Schwarzen über Jesus und dass Er bald wiederkomme. Er sagte: meine Grossmutter hat das schon geglaubt aber sie ist gestorben ohne es zu sehen; er wollte nichts von Jesus wissen, als ich ihm kurz erklärte warum Jesus in dieser Generation kommen wird und nicht früher kommen konnte, sagte er: Madame, ich habe mein Denken geändert, er sagte es mehrmals und hat mir gedankt
Viele Gläubige denken gleich wie dieser Mann, oder sie sagen, es heisst: niemand kennt den Tag und die Stunde, das stimmt aber Jesus hat uns Zeichen gegeben. Ich bin überzeugt die Braut Jesu wird wissen, wann der Bräutigam kommt. Ich habe auch oft den Eindruck, viele Christen wollen gar nicht dass Jesus sobald wiederkommt, ach es geht uns ja noch so gut, aber wenn Verfolgung kommt wie in Nordkorea, etc. dann werden wir schreien, dass Jesus bald kommt.
Warum ist Jesus nicht vor hundert Jahren gekommen, warum kommt Er in dieser Generation?
In Matt. 24, 3 fragten die Jünger Jesus: was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
Jesus sagte: es wird viele falsche Propheten geben, Kriege, Erdbeben, Hungernöte, Verfolgung ... aber das ist noch nicht das Ende sondern der Anfang vom Ende und dass das Evangelium gepredigt wird allen Völkern ...
All diese Sachen sind klar, wir sehen und hören täglich davon. Was gab es vor hundert Jahren nicht, was es heute gibt?
Gehen wir mal zu Matt. 24,32: An dem Feigenbaum lernt ihr ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Vers 34: dieses Geschlecht oder diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht!
Wer ist der Feigenbaum in der Bibel? Der Staat Israel, wie ihr wisst hat Gott die Juden auf die ganze Welt zerstreut wegen ihrem Götzendienstes. Aber ER hat durch die Propheten verheissen, am Ende der Zeit wird Er sie wieder zurückbringen. Und seit 1948 existiert wieder der Staat Israel nach fast 2000 Jahren Zerstreuung. Darum wird diese Generation die Wiederkunft Jesu sehen, das bedeutet eine Zeit von grosser Trübsal, den Antichristen aber auch die Herrlichkeit Gottes. Wer wird der Antichrist sein? Der politischer Führer der Frieden machen wird zwischen Israel und Araber für 7 Jahren, in der Mitte nach 3 ½ Jahren wird er den Frieden brechen und dann wird Grosses geschehen, wenn Gott endgültig eingreift (Dan. 9,27).
Immer wieder muss ich von Gläubigen hören, dass wir entrückt werden und so nichts durchmachen! Liebe Geschwister, macht euch bereit auf das Martyrium damit ihr keine Überraschung erlebt. Gott wird niemals eine satte, schläfrige, gleichgültige Gemeinde entrücken, sondern eine Armee von Überwindern.
Am 18.9.99 sagte mir ein Bibellehrer in einem Traum: bevor Jesus das erste mal kam hat Johannes der Täufer den Weg bereitet, bevor Jesus wiederkommt wird eine Armee von Propheten den Weg bereiten. Diese Elias der letzten Zeit werden die Botschaft von Johannes predigen mit der Kraft von Elia. Willst du ein Elia sein? Reinige dich, heilige dich, sondere dich ab von dem Dreck dieser Welt, suche deinen Gott und das Verlorene und du wirst die Herrlichkeit Gottes sehen.
Geschwister, in einer Armee sind ein paar Generäle, viele Offiziere und eine grosse Zahl von Soldaten. Finde heraus wo dein Platz ist, frage den Herrn zu was du berufen bist; wenn du nicht zum fünffältigen Dienst berufen bist, dann gehörtst nicht zu den Generälen. Ich glaube wir haben ein grosses Problem in den Gemeinden, ein Durcheinander, weil viele Generäle sein wollen. Bist du ein David oder ein Jonathan? Frage den Herrn! wenn du kein David bist sondern Jonathan, dann hilf den Davids, unterstütze sie, damit der Herr sein Werk tun kann, du wirst die gleiche Belohnung haben. Die Armee Gottes ist immer noch undiszipliniert, rebellisch, jeder will Befehle geben aber kaum seine Hände schmutzig machen. Fange an die Davids im Geist zu erkennen, für sie zu beten, sie zu unterstützen, ich kann dir sagen, sie haben es nicht einfach und die Verantwortung ist enorm.
Ein Bruder sagte mir, warum nennst du dich Magd Jesu, du könntest dir einen besseren Titel geben! Eine Magd hat eine Schürze an, sie dient! Als ich in Amerika war sagte man mir, sie sehen mich mit Cowboystiefel, was das für mich bedeute? Ich sagte, ich denke ein Cowboy zieht seine Stiefel kaum ab!
Wir sind die Hände, die Füsse, der Mund Jesu, wenn wir nicht zu den Hungrigen, den Durstigen, den Verachteten gehen, wer soll gehen?. Als ich sagte, ich werde dieses Jahr nach Südafrika gehen, hat man mich gewarnt, dass es zu gefährlich sei. Es stimmt z.B. Johannesburg ist die kriminellste Stadt der Welt, aber der Herr gab mir 3 mal das Wort: „ich bin bei euch bis am Ende der Welt“, und ich habe Seine absolute Bewahrung erlebt! Wenn wir Angst haben dort hin zu gehen wo Finsternis ist, wer soll gehen? Der Teufel, er ist schon dort und es ist Zeit, dass wir ihm sagen, wo er hin gehört, aber um das zu machen, musst du abgestorben sein.
Liebe Geschwister, wie ich sagte ich kam vor ein paar Tage zurück aus Pretoria, Südafrika, wo ich 12 Tage war, um 7 Tage Gebetsmarsch zu machen und mit Leuten über Jesus zu reden. Ich kann nicht alles schreiben, ich habe soviel gesehen, gehört, erlebt, einiges wird zwischen mir und dem Herrn bleiben, es war eine gesegnete Zeit. Es ist so einfach mit den Menschen über Jesus zu reden, es ist nicht tabu wie hier. Leute haben mich gerufen: komm und predige uns! Hunderte haben von Jesus gehört, Schriften bekommen, Adressen von Gemeinden, etc.
Einige haben mich gefragt, ob ich eine Gemeinde gründen werde, es ist alles soviel einfacher.
Mein persönlicher Eindruck: Die meisten Weissen leben wie die Könige; viele sind Christen; leben für sich unter sich, kümmern sich nicht mal um die armen Weissen die bei den Schwarzen betteln.
Viele Schwarze sind Christen aber mit minimaler Erkenntnis, so dass der Islam es nicht schwer hat sich auszubreiten. Viele Schwarze warten, dass ein Weisser kommt, sie in die Arme nimmt, ihnen ein gutes Wort ihnen, die Liebe Gottes bringt! Ich habe soviel Liebe und Respekt erlebt von den Schwarzen. Sie sagten immer wieder: danke Mama wenn ich ihnen das Evangelium brachte und den armen Weissen und Schwarzen etwas zum Essen gab. Mein Eindruck ist: zu den Ärmsten von den Armen gehen hauptsächlich die Missionare von Europa und Amerika, die eigenen Leute kümmern sich kaum darum. So viele junge Weisse sind arm, versuchen eine Kette oder Ähnliches zu verkaufen. Warum die Reichen ihnen nicht irgendwie auf die Beine helfen mit einem Kleinkredit oder so, verstehe ich nicht. Es tut weh, blonde Frauen zu sehen, die bei den Schwarzen betteln. Es tut weh Geschwister zu treffen die aus Uganda, Nigeria, Kongo etc. dort gehen und Zettel mit perversem Inhalt verteilen um zu überleben. Es scheint, dass kaum jemand sich darum kümmert.
Wie überall und auch hier sind es wenige, die auch dort das Evangelium bringen; es kommt den meisten gar nicht in den Sinn. Ich musste sie immer wieder auffordern das zu tun.
Hier in Europa wollen viele Propheten und in Afrika wollen viele Pastoren und Bibellehrer sein. Sobald sie grosse Autos fahren und schicke Anzüge haben, werden sie kaum noch zu den Ärmsten von den Armen gehen, das überlassen sie lieber den Missionaren aus Europa. Ihr müsst mich richtig verstehen, es gibt sicher Ausnahmen! Aber bitte betet für die Afrikaner die zu uns kommen, dass ihre Herzen bewahrt bleiben. Der Pastor einer grosser Gemeinde von Weissen, erzählte, dass der Islam in 15 Jahren aus Malawi einen islamischen Staat machen will. Ich sagte ihm, dass das überall geschehen wird, wenn die Gemeinde nicht aufsteht.
Ich sagte Pastoren, Bibellehrern und Laien: warum tut ihr euch nicht zusammen, ein paar Weisse, ein paar Schwarze und geht zum Marktplatz und predigt dort das Evangelium, um dem Menschen auch Einheit zu zeigen in Jesus? Sie haben meistens verlegen gelächelt, aber keine Bereitschaft zur Teilnahme gezeigt. Ich bin froh für das , was ich erlebt habe in SA, mein Gebet ist und war, dass der Herr Neues tun wird, Grosses tun wird.
Je mehr Länder ich sehe desto stolzer bin ich auf unsere kleine Gruppe, die immer wieder zusammenkommt, um in irgend einer Stadt in der Schweiz zu predigen und den Namen Jesu zu erheben - öffentlich nicht in Gebäuden. Immer wieder stossen neue Leute dazu, um zu lernen, sogar ein Ältester einer Gemeinde in Baden. Super, ich glaube unser Einfluss ist viel grösser als wir meinen, Leute hören über Endzeit, das erzählen sie weiter an Verwandten, Kollegen, etc. sie bekommen Adressen von Gemeinden, Leute melden sich für die Alpha Kurse, weil sie hören und merken, es ist Endzeit ... redet über Endzeit mit den Leuten, speziell die Jungen wollen wissen was kommt. Betet für uns, seit dem Film: da Vinci Code, ist unsere Arbeit schwieriger und das Volk wie die Polizei haben Angst vor dem Islam und so versuchen sie uns zu stoppen, speziell in Zürich, aber wir werden weiter machen.

Als ich mir vor ca. drei Wochen über den Islam Gedanken machte, kam der Herr von einer ganz anderen Seite und sprach zu mir: Gib dich nicht zufrieden mit weniger als Wiederherstellung durch Erweckung!
Jesus wird nicht kommen, um eine besiegte, versteckte, schwache Gemeinde zu holen sondern ER wird eine Armee aus Überwindern, eine reine, heilige Braut holen. Was wird der Unterschied sein zwischen denen, die mitgenommen werden und denen die zurückgelassen werden? Ein brennender Geist!
Der Herr will Wiederherstellung durch Erweckung, das bedeutet nicht, dass die Welt plötzlich schön brav, anständig, christlich wird! Nein, es wird alles inmitten grösster Finsternis geschehen, aber die Gemeinde wird triumphierend inmitten von Verfolgung entrückt werden. Die grösste Ernte steht bevor, wer das nicht glaubt ist eingeschlafen.
Der Herr will Apostel, Propheten, Evangelisten nicht nur auf den Strassen sondern in erster Linie dort, wo du tätig bist: im Altersheim, Spital, Versicherung, Bank, Friseursalon, Universitäten, Schulen, Läden, etc.
Ich bin so dankbar zu dieser Armee zu gehören und durch meine Arbeit andere freizusetzen, hauptsächlich junge Leute die zu den Elias gehören werden.

Gib dich nicht zufrieden mit weniger als Wiederherstellung durch Erweckung! (Amos 9,11 Apostelg. 3,21)
Gottes Segen

Catherine Hafner, eine Magd Jesu